Waldbrände in Russland - Ein Toter und Verletzte

  • 316 Waldbrände tobten am Samstag in Russland, 7000 Kräfte standen im Kampf gegen die Flammen.
  • Dabei gab es zahlreiche Verletzte und einen Toten.
  • In Jakutien hatten zwischenzeitlich knapp 440.000 Hektar Wald gebrannt - Experten geben dem Klimawandel die Schuld.
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Tscheljabinsk. Bei Waldbränden in Russland ist ein Mensch gestorben. Im Gebiet Tscheljabinsk am Uralgebirge seien außerdem 18 Menschen verletzt worden, meldete die Staatsagentur Ria Nowosti am Samstag unter Berufung auf Behörden.

In Jakutien standen 440.000 Hektar Wald in Flammen

Zuvor hatten sich die Feuer auf mehrere Dörfer ausgebreitet. Dutzende Häuser wurden zerstört, rund 180 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Am Abend waren offiziellen Angaben zufolge alle Brandherde auf 20 Hektar Fläche unter Kontrolle.

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Insgesamt tobten in Russland den Behörden zufolge 316 Waldbrände. Mehr als 7000 Menschen waren am Samstag an Löscharbeiten beteiligt. Besonders schwer betroffen ist die sibirische Region Jakutien. Dort standen zwischenzeitlich knapp 440.000 Hektar Wald in Flammen. Die Umweltorganisation Greenpeace stufte die Lage als sehr ernst ein.

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Waldexperten sehen Verschärfung durch Klimawandel

Jedes Jahr stehen im flächenmäßig größten Land der Erde mit seinem für das Klima wichtigen Taiga-Waldgürtel riesige Baumbestände in Flammen. Allein in Jakutien brannten nach Behördenangaben im vergangenen Jahr rund sechs Millionen Hektar Wald ab – bei einer Gesamtfläche dort von 256 Millionen Hektar.

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Waldexperten von Greenpeace beklagen, dass sich die Situation mit den Bränden wegen des Klimawandels verschärft habe.

RND/dpa

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