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Waldbrände in den USA: Nachlassender Wind könnte Lage am Lake Tahoe entspannen

  • Seit Tagen bekämpfen Feuerwehrkräfte den verheerenden Waldbrand in der Nähe des Lake Tahoe in Kalifornien.
  • Zehntausende Menschen mussten bereits aus ihren Häusern flüchten.
  • Ein Wetterumschwung macht jetzt Hoffnung.
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South Lake Tahoe. Nach tagelangem, verzweifelten Kampf gegen einen Waldbrand nahe dem Lake Tahoe in Kalifornien könnte ein Wetterumschwung der Feuerwehr wieder Luft verschaffen. Den Prognosen zufolge sollte der Wind nachlassen, der das sogenannte Caldor-Feuer in den vergangenen Tagen bis auf wenige Kilometer an die Ortschaft South Lake Tahoe herangetrieben hatte. Zehntausende Menschen flüchteten vor den Flammen.

Feuerwehr bekämpft Flammen am Lake Tahoe

„Wir bekämpfen, was wir bekämpfen können und warten, dass sich dieser Wind legt“, sagte Stephen Vollmer vom kalifornischen Brandschutzministerium. Am östlichen Rand brannte sich das gewaltige Feuer aber nach wie vor durch Bäume und staubtrockenes Gebüsch. Das Gelände sei dort unzugänglich und der Brand schwerer zu bekämpfen, teilte die Feuerwehr mit.

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Feuerwehrleute aus dem ganzen Land waren im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, das seit Mitte August mindestens 700 Häuser zerstört hatte. Bis Mittwochabend war es nur zu 23 Prozent eingedämmt. Der Klimawandel hat den Westen der USA in den vergangenen Jahrzehnten wärmer und trockener gemacht. Wissenschaftler sagen voraus, dass es künftig immer häufiger zu Wetterextremen und Waldbränden kommen wird.

RND/AP

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