Waldbrände in Andalusien: Regenfälle bringen Lage unter Kontrolle

  • Seit Tagen kämpfen Feuerwehrkräfte in Andalusien gegen die Flammen.
  • Regenfälle haben nun zu einer Entspannung der Lage beigetragen.
  • Mittlerweile sind die Waldbrände unter Kontrolle, teilen die örtlichen Behörden mit.
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Madrid. Regenfälle haben beim Kampf gegen einen gewaltigen Waldbrand in Andalusien die Wende gebracht. Der Regen habe dabei geholfen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, teilten die Behörden am Dienstag mit. Die Flammen hatten trotz eines intensiven Einsatzes der Löschkräfte an Land und aus der Luft an mehr als fünf Tagen etwa 7800 Hektar Land verwüstet.

Waldbrände in Andalusien: Regen ist „bester Verbündeter“

Der Präsident der Region Andalusien, Juan Manuel Moreno, twitterte am Dienstag, der Regen sei der „beste Verbündete“ der intensiven und bewundernswerten Arbeit der Löschkräfte gewesen. Ganz vorbei sei der Kampf gegen die Flammen in dem betroffenen Gebiet in der Sierra Bermeja aber noch nicht, die Arbeit sei komplex.

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Die Behörden erklärten, es gebe Gründe für die Annahme, dass es sich um Brandstiftung handele. Das Feuer war am Mittwoch an mehreren Orten ausgebrochen - in einer Gegend, die aus Sicht von Umweltexperten ein einzigartiges Ökosystem beheimatet. Ermittlungen liefen.

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Die Heftigkeit des von hohen Temperaturen und starken Winden getriebenen Feuers hatte die Hunderte Einsatzkräfte und die Behörden überrascht. Ein 44-jähriger Feuerwehrmann kam am Donnerstag bei den Löscharbeiten ums Leben. Von rund 2600 Menschen, die vor den Flammen aus ihren Häusern geflohen waren, waren die meisten am Dienstagmorgen zurückgekehrt.

RND/AP

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