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  • Waldbrände auf Sardinien: Einwohner evakuiert, Löschflugzeuge und Helikopter im Einsatz

Flammen wüten auf Ferieninsel Sardinien – Einwohner evakuiert

  • Auf Sardinien mussten wegen eines Flächenbrandes mehrere Hundert Anwohner ihre Häuser verlassen.
  • Betroffen sind unter anderem Einwohner des Ortes Cuglieri.
  • Löschflugzeuge und Helikopter sind im Einsatz.
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Oristano. Auf der italienischen Insel Sardinien kämpfen die Einsatzkräfte gegen Brände im Westen. In der Provinz Oristano laufe der Einsatz ohne Pause, teilte die Feuerwehr am Montag auf Twitter mit. 60 Einheiten kämpfen demnach auf dem Boden gegen die Flammen. Außerdem seien fünf Löschflugzeuge im Einsatz. Griechenland und Frankreich schickten laut italienischer Zivilschutzbehörde je zwei Flieger, um beim Löschen aus der Luft zu unterstützen.

Bauernhöfe von Flammen betroffen

Seit wenigen Tagen lodern die Flammen im Westteil der Insel. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, und Tausende Hektar Land verbrannten bislang, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag berichtete. Starke Winde trugen demnach zur Ausbreitung der Flammen bei. Es sei „schrecklich“, berichtete eine Frau aus der Gegend der Deutschen Presse-Agentur. In der Luft rieche es überall verbrannt, Feuer und Qualm seien auch vom Strand aus zu sehen - auch von beliebten Touristenorten aus. Eine Betreiberin von Ferienwohnungen in dem Ort Bosa erzählte, die verbrannte Gegend gleiche einer Hölle. Viele Bauernhöfe seien von den Flammen betroffen.

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Sardinien: Einheimische und Touristen fliehen vor Bränden
1:06 min
Der italienische Außenminister Di Maio bat um Hilfe aus anderen europäischen Staaten.  © Reuters
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Der Agrarverband Coldiretti sprach von einer „Katastrophe“ und erheblichen Schäden für die Landwirtschaft. Weiden, Wälder und in einigen Fällen auch Tiere seien verloren worden, hieß es. In der Nacht zu Montag drückte Italiens Regierungschef Mario Draghi den Menschen auf Sardinien seine Solidarität aus. Viele Politiker in Italien zeigten sich auf Twitter entsetzt von den Bildern aus Sardinien.

RND/dpa

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