• Startseite
  • Panorama
  • Während Corona-Krise: Klempner repariert 2000 armen Familien kostenlos Heizung

Während Corona-Krise: Klempner repariert 2000 armen Familien kostenlos Heizung

  • James Anderson aus Großbritannien repariert bei älteren und kranken Menschen regelmäßig Heizungen – ohne dafür eine Bezahlung zu wollen.
  • Alleine während der Corona-Krise konnte er so über 2000 Bedürftigen helfen.
  • „Wir werden sie niemals im Stich lassen“, sagt der 53-Jährige.
Anzeige
Anzeige

Tausende ältere und behinderte Menschen in Großbritannien haben während der Pandemie dank eines gutherzigen Klempners kostenlos Notheizungs- und Sanitärreparaturen erhalten. James Anderson aus Burnley, einer Stadt in Lancashire in England, hat während der Pandemie über 2000 kostenlose Notfallreparaturdienste für Behinderte und ältere Menschen durchgeführt, sagte er dem US-Nachrichtensender „CNN“.

„Seit Anfang 2020 und während der Pandemie haben wir sieben Tage die Woche daran gearbeitet, das zu ermöglichen, was die Menschen brauchen”, schrieb Anderson in einem Beitrag auf Facebook. Dazu würden nun einmal funktionierende Heizungen und Badarmaturen gehören. „Wir haben uns dem Kampf mit den Leuten gestellt und tun dies bis zum Ende. Wir werden sie niemals im Stich lassen”.

Anzeige

Hilfen für mehr als 10.000 Familien

Anderson, ein Klempner mit über 21 Jahren Erfahrung, hilft bedürftigen Personen, die dringend Reparaturen benötigen, nachdem er mitbekommen hatte, wie ein vermeintlicher Berufskollege einen älteren Mann mit einer Behinderung um 5500 Pfund prellte.

2017 gründete der 53-Jährige deswegen die gemeinnützige Organisation DEPHER (Disabled and Elderly Plumbing and Heating Emergency Response), um behinderten und älteren Menschen in der Gemeinde kostenlose Notfallreparaturdienste anzubieten. Laut Anderson konnte das Unternehmen seit seiner Gründung so mehr als 10.279 Familien in ganz Großbritannien helfen, wie „CNN” berichtet.

Die Organisation finanziert sich zu 40 Prozent durch Gelder der Spendenplattform „GoFundMe”, die anderen 60 Prozent der Leistungen werden durch private Jobs finanziert. „Ich mache es, weil es sich gut anfühlt, Menschen zu helfen und sie so länger leben und weniger leiden”, zitiert „CNN“ Anderson. Um gut durch die Corona-Pandemie zu kommen, brauche es jetzt vor allem drei Dinge: Gemeinschaft, Familie und Liebe.

RND/ak



  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen