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Wachsfigurenkabinett entfernt Donald Trump – weil ihn die Besucher schlagen

  • In einem Wachsfigurenkabinett in Texas musste die Figur von Donald Trump entfernt werden.
  • Besucher hatten die Figur mehrfach geschlagen und ihr Gesicht zerkratzt.
  • Probleme mit Aggressionen gegenüber Präsidenten habe man immer mal wieder, sagte ein Sprecher.
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San Antonio. Im Wachsfigurenkabinett Louis Tussaud‘s Waxworks in San Antonio ist die Figur vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump in einen Lagerraum umgezogen. Der Grund: Zu viele Besucher hatten offenbar zu viel Hass und zu viele Aggressionen in sich – die sie an der wehrlosen Wachsfigur ausließen.

Ob die Figur von Donald Trump repariert wird und zurückkehrt, ist unklar

Wie das Portal „San Antonio Express News“ berichtet, wurde die Trump-Figur entfernt, weil Besucher immer wieder auf sie eingeschlagen haben. Auch das Gesicht von der Wachsausgabe Donald Trumps sei zerkratzt worden. Obwohl die Trump-Figur im vergangenen Sommer in die Lobby umsiedelte, wo Wächter immerzu ein Auge auf die Figur haben, hörte der Vandalismus nicht auf. „Wenn es eine hochpolitische Figur ist, können Angriffe ein Problem sein,“ sagte Clay Stewart, Regionalmanager des Wachsmuseums. Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde die Figur bereits im vergangenen Sommer entfernt.

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Ob und wann Donald Trump repariert wird, sei unklar. Jedenfalls habe die neue Figur von Präsident Joe Biden, die gerade in Arbeit ist, Vorrang. Überhaupt ist noch unklar, ob Trump überhaupt zurück in die Öffentlichkeit darf. Derzeit weilt er im Lagerraum mit George Washington und 30 anderen Wachsfiguren.

Der Wachsfigur von Barack Obama wurden sechsmal die Ohren abgerissen

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Hoffnung gibt es indes auch für Trump, obwohl er einer der umstrittensten politischen Figuren Amerikas ist: Bei Barack Obama nahmen die Misshandlungen im Wachskabinett rapide ab, als er nicht mehr Präsident war. „Wir hatten schon immer Probleme mit der Präsidentenabteilung, denn egal welcher Präsident es war – Bush, Obama oder Trump – sie alle wurden von Leuten verprügelt“, wird Stewart zitiert. Obama seien sechsmal die Ohren abgerissen worden und bei George W. Bush musste die Nase dran glauben – sie sei eingeschlagen worden.

Louis Tussaud’s Waxworks gehört zu Ripley Entertainment, das mehrere Wachfigurenkabinette sein Eigen nennt. Andernorts hat man weniger Probleme mit den Donald-Trump-Nachbildungen. Obwohl das Haus in Grand Prairie ebenfalls in Texas liegt, werde dort sorgsamer mit Trump umgegangen, hieß es seitens des Unternehmens. Dort habe es seit Aufstellen der Figur im Januar 2017 keinen einzigen Angriff gegeben.

RND/msk

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