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Wachmann erinnert Frauen an Maskenpflicht und wird mit Messer attackiert

  • Weil er sie bittet, sich an die Maskenpflicht zu halten, wird ein Wachmann in einem Schuhgeschäft in Chicago von zwei Schwestern angegriffen.
  • Sie stechen mit einem Messer auf das Opfer ein, das verletzt ins Krankenhaus kommt.
  • Die Frauen werden festgenommen.
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Chicago. Ein Wachmann ist in Chicago von zwei Schwestern niedergestochen worden, nachdem er sie an die Maskenpflicht erinnert hatte und die Frauen bat, Desinfektionsmittel für ihre Hände zu benutzen. Der Mann wurde bei dem Vorfall am Sonntag verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Als sie sich weigerten, Atemschutzmasken aufzusetzen, forderte der Mitarbeiter des Schuhgeschäftes der Kette Snipes die beiden Schwestern zum Gehen auf, berichtet die Zeitung „Chicago Sun-Times“. Daraufhin habe die 18-jährige jüngere Schwester ihr Handy herausgeholt und begonnen, den Wachmann zu filmen. Sie habe ihm Gewalt angedroht, indem sie Unterstützung holen würde.

Messerstiche auf Nacken und Rücken des Wachmanns

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Ihre 21-jährige Schwester schleuderte dann einen Mülleimer auf den Wachmann und stach schließlich mit einem Messer auf Nacken, Rücken und Arme des Wachmanns ein, wie die Zeitung schreibt. Die jüngere Schwester habe währenddessen seine Haare festgehalten, um ihn bewegungsunfähig zu machen. Der Angriff sei von Überwachungskameras festgehalten worden.

Schwestern wegen versuchten Mordes ohne Kaution festgehalten

Trotz seiner Verletzungen gelang es dem Wachmann, die Schwestern im Laden festzuhalten, bis die Polizei eintraf und die Frauen festnehmen konnte, wie die „Chicago Sun-Times“ weiter schreibt . Der Wachmann wurde verwundet in ein Krankenhaus gebracht, musste aber nicht operiert werden.

„Es ist erschreckend“, zitiert die Zeitung die mit dem Fall betraute Richterin Mary Marubio. Sie verurteilte den wahllosen Gewaltausbruch und ordnete an, die Geschwister wegen versuchten Mordes ohne Kaution festzuhalten. Für den 4. November ist eine Anhörung vor Gericht geplant.

RND/ak



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