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La Palma: „Wunderhaus“ trotzt den Lavaströmen und bleibt stehen

Ein Haus steht umgeben von Lava und Glut und blieb nach dem Vulkanausbruch verschont.

Nach dem Ausbruch auf der Kanareninsel La Palma am vergangenen Sonntag spuckt der Vulkan weiter Lava aus – und wird es nach Expertenmeinung wahrscheinlich noch wochenlang tun. Doch die Fließgeschwindigkeit der Lava hat sich erheblich verlangsamt. Deshalb wurde bereits am Donnerstag befürchtet, dass sie sich weiter über das Land ausbreitet und Häuser zerstört, anstatt wie anfangs erwartet ins Meer zu fließen. Gut anderthalb Quadratkilometer Land hat sie bis Mittwochabend schon unter sich begraben, und rund 300 Häuser. Und wenn sie auch beinahe stillzustehen scheint, wächst sie an den Rändern doch langsam weiter und nimmt sich Haus um Haus.

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Doch ein Haus im schwer betroffenen Inselort El Paraíso ist überraschenderweise verschont geblieben – Bilder zeigen das „Wunderhaus“, wie es in den sozialen Medien schon genannt wird, wie es einsam dort steht, drumherum hat die Lava alles zerstört, man sieht nur schwarze Erde. Neben dem Haus stehen noch ein paar Bäume. Der Fleck noch unbeschadeter Erde um das Haus herum sieht aus wie eine eigene kleine Insel.

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Haus gehört einem dänischen Ehepaar

Das Haus, das dort nun so einsam steht, gehört dem dänischen Ehepaar Inge und Rainer Cocq, berichtet die spanische Zeitung „El Mundo“. Vor drei Jahrzehnten seien sie das erste Mal auf die Insel gekommen und hätten sich später das Haus gekauft. Das Paar ist demnach erleichtert, dass ihr Eigentum überlebt hat – und berichtet gleichzeitig, dass viele ihrer Freunde auf der Insel alles verloren hätten und sie nicht helfen könnten, weil sie gerade gar nicht auf der Insel seien.

RND/hsc/mit AP

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