Vorwurf: Hat Kita-Leiterin in Hagen Kindern Gewalt angetan?

  • Der Verdacht ist gravierend. Eine Kita-Leiterin soll gegenüber den ihr anvertrauten Kindern gewalttätig geworden sein.
  • Die Kita in Hagen ist geschlossen.
  • Die Polizei macht bislang keine Angaben, ob die Vorwürfe der Eltern zutreffend sind.
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Hagen. Die Leiterin einer Kita in Hagen soll mehreren Kindern körperliche und seelische Gewalt angetan haben. Die Kriminalpolizei habe Ermittlungen gegen die Frau nach Anzeigen mehrerer Eltern aufgenommen, berichtete die Polizei am Freitag. Die Kindertagesstätte mit rund 20 Jungen und Mädchen sei geschlossen worden.

Bei den Ermittlungen müsse nun geprüft werden, ob die Vorwürfe der Eltern zutreffend seien und was genau in der Einrichtung passiert sei, sagte ein Polizeisprecher. Die mutmaßlich betroffenen Kinder sind nach bisherigen Erkenntnissen zwischen zwei und acht Jahre alt.

Die Ermittlungen stecken noch in der Anfangsphase

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„Inwieweit Kinder geschädigt wurden, können wir noch nicht sagen.“ Eltern hatten in ihren Strafanzeigen angegeben, ihre Kinder seien in den vergangenen Wochen Opfer von psychischer und physischer Gewalt geworden. Diese sei von der Leiterin ausgeübt worden. Die Polizei machte zunächst keine genauen Angaben zu den behaupteten Gewalttaten, auch nicht zur Person der Verdächtigen. Das sei Gegenstand der Ermittlungen, die noch in der Anfangsphase steckten.

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Auch das Landesjugendamt Westfalen-Lippe ist mit dem Fall befasst, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. „Wir werden tätig, sobald wir informiert werden, dass etwas nicht korrekt läuft.“ Zu den konkreten Vorwürfen gegen die Hagener Leiterin könne er sich aber nicht äußern. Jede Kita brauche eine Betriebserlaubnis des Landesjugendamts.

Die Stadt Hagen hat keine Aufsicht über die private Kita

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Die Stadt Hagen sagte, es handele es sich bei der nun geschlossenen Kita um eine private Elterninitiative. „Wir haben daher als Stadt keine Aufsicht über die Einrichtung“.

RND/dpa

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