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Vorwurf des achtfachen Mordes an Babys: Krankenschwester muss in U-Haft bleiben

  • Eine britische Krankenschwester darf bis zum Prozess das Gefängnis nicht verlassen.
  • Ihr wird achtfacher Mord und zehnfacher Mordversuch an Kindern vorgeworfen.
  • Schon 2017 begann die Polizei ihre Untersuchungen.
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London. Eine wegen Mordes an acht Babys angeklagte britsche Krankenschwester muss in Untersuchungshaft bleiben. Richter Steven Everett wies beim ersten Gerichtstermin der Angeklagten am Freitag den Antrag auf Freilassung gegen Kaution zurück und verhängte zudem ein Publikationsverbot für Informationen, die zur Identifikation von Zeugen und Opfern führen könnten. Die Polizei sprach von einem hochkomplexen und sehr heiklen Fall und nannte keine weiteren Details.

Tödlich Zusammenbrüche von Kindern

Die 30-jährige Lucy L. hatte von 2015 bis 2016 in der Neugeborenen-Station des Countess of Chester Hospitals im Nordwesten Englands gearbeitet. 2017 begann die Polizei den Tod von 15 Babys während dieser Zeit zu untersuchen. Später kam auch noch mehr als ein Dutzend nicht tödlicher Zusammenbrüche von Kindern zwischen 2015 und 2016 hinzu.

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Die Verdächtige wurde bereits 2018 und 2019 festgenommen, aber erst nach der dritten Festnahme in dieser Woche angeklagt. Ihr wird nicht nur achtfacher Mord, sondern auch zehnfacher Mordversuch vorgeworfen.

RND/AP

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