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Vorwurf der Schleichwerbung: BGH prüft Instagram-Posts von Influencerinnen

  • Der Bundesgerichtshof hat sich am Donnerstag mit Instagram-Beiträgen von drei Influencerinnen befasst.
  • Auch Posts von Cathy Hummels wurden geprüft.
  • Es geht um den Vorwurf der Schleichwerbung. Bisher ist unklar, wann ein Urteil kommt.
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Karlsruhe. Werbung oder nicht? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am Donnerstag in Karlsruhe Instagram-Beiträge von drei Influencerinnen unter die Lupe genommen. Bei der mündlichen Verhandlung in Karlsruhe prüfte das oberste deutsche Zivilgericht Beiträge von Cathy Hummels, Ehefrau von Fußball-Star Mats Hummels (I ZR 126/20), der Hamburger Fashion-Influencerin Leonie Hanne (I ZR 90/20) sowie der Göttingerin Luisa-Maxime Huss (I ZR 125/20).

Nur Influencerin Luisa-Maxime Huss ist erschienen

Die Frauen veröffentlichen auf Instagram regelmäßig Beiträge mit sogenannten Tap Tags, die mit einem Click direkt auf Firmen und Marken verweisen. Das ist aus Sicht des Verbands Sozialer Wettbewerb unzulässige Schleichwerbung.

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In Karlsruhe erschienen war nur Fitness-Influencerin Luisa-Maxime Huss. Sie erwartet vom BGH Vorgaben, wie Influencerinnen sich künftig verhalten sollen. „Ich hoffe auf eine klare Richtlinie.“ Bezahlte Werbung kennzeichnet die 30-Jährige.

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Den Vorwurf der Schleichwerbung für Empfehlungen ohne Gegenleistung weist sie zurück. Sie nutzt nach eigenen Angaben Tap Tags, damit Nutzer leichter auf eine Seite kommen. „Ich möchte für meine Community transparent sein“, sagte sie nach der BGH-Verhandlung. Wann ein Urteil kommt, teilt das Gericht erst später mit.

RND/dpa

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