• Startseite
  • Panorama
  • Von Maden angefressen: Schicksal von Hund Bruno sorgt für Entsetzen

Von Maden angefressen: Schicksal von Hund Bruno sorgt für Entsetzen

  • Völlig verwahrlost und bereits von Maden angefressen wird der Berner Sennenhund Bruno in ein Tierheim gebracht.
  • Am Ende kommt für ihn jede Hilfe zu spät.
  • Der Fall sorgt auch bei erfahrenen Tierschützern für Entsetzen.
Anzeige
Anzeige

Mecklenburg. Ein besonders schlimmer Fall von Tierquälerei sorgt im Dorf Mecklenburg bei Wismar (Mecklenburg-Vormpommern) für Entsetzen. Dort wurde ein völlig verwahrloster Hund ins Tierheim gebracht, Maden hatten bereits Löcher in seine Haut gefressen. Trotz aller Rettungsversuche starb der Berner Sennenhund Bruno wenig später. „Ein Tier derart leiden zu sehen ist für uns emotional sehr belastend“, sagte Meike Gutzmann, Vorsitzende des Tierschutzvereins Wismar und Umgebung, der „Ostsee-Zeitung“.

Bruno war den Angaben zufolge Spaziergängern aufgefallen, weil er dehydriert und nur noch schwach atmend in einem Garten in der Sonne lag. Die Zeugen bemerkten auch Fliegen, die den Hund umkreisten, und Maden, die über seinen Körper krochen und Eier auf ihm abgelegt hatten. „Die Maden hatten schon Löcher in seine Haut gefressen“, so Gutzmann.

Auf Weisung von Polizei und Veterinäramt wurde Bruno ins Tierheim gebracht. Die Hoffnung sei zunächst groß gewesen, den Hund retten zu können, berichtet die „Ostsee-Zeitung“. Doch die Maden hätten in seinem Körper anscheinend schon zu viel Schaden angerichtet, wenige Tage nach seinem Auffinden starb der Hund. „Das hätte verhindert werden können“, sagte Gutzmann der Zeitung, die den Fall öffentlich macht, um Menschen zu animieren, bei Vernachlässigung und Tierquälerei nicht wegzuschauen.

RND/seb

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen