Vogelgrippe-Ausbruch in Zingst: 92 Tiere getötet

  • Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe in Zingst (Landkreises Vorpommern-Rügen) mussten 92 Tiere getötet werden.
  • Es handelt sich um den ersten Vogelgrippe-Ausbruch bei Nutzgeflügel in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Der Erreger war auch schon bei Wildvögeln nachgewiesen worden.
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Stralsund. Nach dem Vogelgrippe-Ausbruch in einem Hausgeflügelbestand in Zingst sind nach Angaben des Landkreises Vorpommern-Rügen alle 92 Tiere getötet worden. Es handelte sich um Hühner, Enten und Gänse, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Bei Tests war am Dienstag das hochpathogene Influenzavirus des Subtyps H5N5 in den Proben verendeter Tiere festgestellt worden. Es handelt sich um den ersten Vogelgrippe-Ausbruch bei Nutzgeflügel in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr. Der Erreger war auch schon bei Wildvögeln nachgewiesen worden, die in der vergangenen Woche im Zuge des Wildvogelmonitorings auf der benachbarten Insel Rügen erlegt worden waren.

Der Landkreis sperrte dem Sprecher zufolge den Tierbestand und richtete einen Sperrbezirk ein. Zudem wurde ein Beobachtungsgebiet ausgewiesen, zu dem mehrere umliegende Gemeinden der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gehören. Die Ordnungsbehörden kontrollieren dem Landkreis zufolge, ob alle Tierhalter der Stallpflicht für ihr Geflügel nachkommen.

Tierseuche auch für Menschen gefährlich

Tierhalter im Sperrbezirk sind verpflichtet, die Ein- und Ausgänge zu den Geflügelhaltungen gegen unbefugtes Betreten zu sichern sowie Gerätschaften oder Fahrzeuge, die in der Geflügelhaltung eingesetzt werden, regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren. Der Handel mit lebenden Vögel, Geflügelfleisch und Eiern ist eingeschränkt.

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Die Tierseuche ist vor allem für Wassergeflügel und Greifvögel, unter Umständen aber auch für den Menschen gefährlich.

RND/dpa

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