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Vier Tote in Potsdamer Wohnheim: Tatverdächtige klagt gegen Kündigung

  • Vier Wochen nach dem gewaltsamen Tod von vier Schwerstbehinderten im Potsdamer Oberlinhaus wehrt sich die tatverdächtige Mitarbeiterin gegen ihre Kündigung.
  • Die 52-Jährige habe Klage eingereicht, bestätigt das Potsdamer Arbeitsgericht.
  • Bereits in der kommenden Woche soll eine Güteverhandlung stattfinden.
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Potsdam. Einen Monat nach der Gewalttat in einem Potsdamer Wohnheim für Menschen mit Behinderungen mit vier Toten und einer Schwerverletzten hat die tatverdächtige Mitarbeiterin Klage gegen ihre Kündigung eingereicht. Die diakonische Einrichtung Oberlinhaus habe der Pflegemitarbeiterin die außerordentliche Kündigung ausgesprochen und hilfsweise eine ordentliche Kündigung, sagte der Sprecher des Potsdamer Arbeitsgerichts, Robert Crumbach, am Montag. Zu der daraufhin eingelegten Kündigungsschutzklage der 52-Jährigen sei am Donnerstag kommender Woche eine Güteverhandlung angesetzt.

Das Oberlinhaus wollte sich dazu nicht äußern. Sprecherin Andrea Benke erklärte, dies sei ein laufendes Verfahren, zu dem nur das Arbeitsgericht Auskunft geben könne.

Verdächtige muss nicht persönlich bei Verhandlung erscheinen

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Die Verhandlung erfolge vor der 7. Kammer unter der Vorsitzenden Richterin Birgit Fohrmann, sagte Crumbach. Das persönliche Erscheinen der 52-Jährigen sei nicht angeordnet worden.

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In dem Wohnheim waren Ende April vier Bewohner getötet und eine Bewohnerin schwer verletzt worden. Tatverdächtig ist laut Staatsanwaltschaft und Polizei die 52-jährige Pflegekraft. Sie wurde kurz nach der Tat festgenommen und vom Gericht in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Sie soll auf ihre Schuldfähigkeit untersucht werden.

RND/dpa

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