Vier Tote bei Brand in Hospiz in Polen

  • Ein rauchender Patient hat offenbar einen Großbrand in Polen ausgelöst.
  • Vier Menschen starben bei dem Feuer in einem Hospiz im Westen des Landes.
  • 22 Menschen wurden zudem verletzt, darunter eine Rettungskraft.
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Warschau. Bei einem Brand in einem Hospiz in Polen sind vier Menschen ums Leben gekommen, 24 weitere wurden verletzt. Zunächst war von 22 verletzten Menschen die Rede. Unter den Opfern seien 20 Patienten, zwei Mitarbeiterinnen der Einrichtung sowie zwei Polizisten, sagte der Verwaltungschef der Woiwodschaft Pommern am Montag laut Nachrichtenagentur PAP.

Das Feuer war gegen drei Uhr morgens in dem Heim im westpolnischen Chojnice ausgebrochen. Der Brand konnte den Angaben zufolge gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen sei das Feuer in einem der Hospiz-Räume ausgebrochen und durch einen Patienten ausgelöst worden, der eine Zigarette geraucht habe, sagte ein Sprecher der Polizei dem Fernsehsender TVN24.

Gebäude hatte keine Rauchmelder und keine Alarmanlage

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Laut dem Chef der örtlichen Feuerwehr gab es in dem Gebäude keine Rauchmelder und keine Feueralarmanlage. Der Brand sei vom Personal über die Notfallnummer gemeldet worden. Auch seien die Eingangstüren verschlossen gewesen. "Alle Patienten in dem Hospiz waren Personen, die sich nicht aus eigener Kraft bewegen konnten." Zwei Mitarbeiterinnen des Heims hätten versucht, die Patienten nach draußen zu bringen. Sie seien aber an den verschlossenen Türen gescheitert. Erst die Einsatzkräfte hätten die Türen aufgebrochen.

RND/dpa


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