Vibrionen in der Ostsee: Frau nach dem Schwimmen im Krankenhaus

  • In Mecklenburg-Vorpommern ist der erste Fall einer Vibroneninfektion in diesem Jahr bestätigt worden.
  • Eine Frau musste nach dem Schwimmen in der Ostsee ins Krankenhaus.
  • Die Bakterien bilden sich bei einer Wassertemperatur von über 20 Grad.
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Rostock. Das warme Sommerwetter hinterlässt Spuren. In Mecklenburg-Vorpommern ist jetzt der erste Fall einer Vibroneninfektion in diesem Jahr bestätigt worden. Das berichtet der NDR mit Verweis auf das Gesundheitsamt.

Die Bakterien bilden sich vermehrt in der Ostsee, wenn das Wasser eine Temperatur von über 20 Grad erreicht hat. Die Bakterien können zu lebensbedrohlichen Wundinfektionen führen. Die Erreger dringen meist über eine Hautverletzung in den Körper ein.

Frau nach dem Schwimmen erkrankt

Nach Angaben des Gesundheitsamtes wird eine Frau in der Region Ribnitz Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) wegen einer Vibrioneninfektion im Krankenhaus behandelt. Sie soll sich beim Schwimmen angesteckt haben. Zudem gebe es zwei weitere Verdachtsfälle im Uniklinikum Greifswald. Ein generelles Badeverbot werde es im Kreis Vorpommern-Rügen jedoch zunächst nicht geben.

RND/OZ/msc

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