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  • Vermisstes Mädchen aus Bispingen: Handelt es sich bei der Kinderleiche um Lilli Marie?

Polizei findet Kinderleiche im Wald: Ist es die elfjährige Lilli Marie aus Bispingen?

  • Nachdem eine Mutter und ihr vierjähriger Sohn getötet wurden, suchte die Polizei nach der elfjährigen Lilli Marie aus Bispingen.
  • Hunde, eine Drohne, ein Hubschrauber und sogar ein Jet waren im Einsatz.
  • Dann findet die Polizei eine Kinderleiche – das Obduktionsergebnis wird am Mittwoch erwartet.
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Bispingen. Es ist ein furchtbares Verbrechen, das die Lüneburger Heide erschüttert: Ein Vierjähriger und seine Mutter sterben gewaltsam – und die Polizei findet die Leiche eines weiteren Kindes. Ist es die elfjährige Lilli Marie, die seit dem Tod ihrer Mutter und des kleinen Bruders vermisst wird? Inzwischen befindet sich der Lebensgefährte der Mutter in Untersuchungshaft.

Der Leichnam des Kindes sei noch nicht identifiziert, sagte Olaf Rothardt, Sprecher der Polizei Soltau, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) am Mittwochmorgen. Staatsanwaltschaft und Polizei würden aber noch am Nachmittag das Ergebnis der Obduktion erwarten. Später teilten die Ermittler mit, dass es am Mittwoch kein Ergebnis mehr geben werde. Sobald ein Ergebnis vorliegt, soll die Öffentlichkeit informiert werden, hieß es am Abend.

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Polizei findet Kinderleiche - Mutter und Kleinkind getötet
0:50 min
Nach dem gewaltsamen Tod einer Mutter und ihres kleinen Sohnes hat die Polizei nun eine weitere Kinderleiche in Bispingen entdeckt.  © dpa
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Elfjährige wird seit Sonntag vermisst

Die Polizei riegelte die Stelle ab, wo das tote Kind gefunden wurde – an einem Waldweg nahe der Ortschaft Heber im Heidekreis. Beamte der Spurensicherung in weißen Schutzanzügen sichteten den Fundort der Kinderleiche.

Seit Sonntagmittag wird die Elfjährige vermisst. Zuvor waren in einem Einfamilienhaus in Bispingen im Heidekreis zwei Leichen gefunden worden. Es handelte sich dabei um den vierjährigen Jungen und seine 35 Jahre alte Mutter. Beide wiesen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Spuren äußerer Gewaltanwendung auf. Im rund 20 Kilometer entfernten Schneverdingen wurde am Sonntagnachmittag der Lebensgefährte der getöteten Frau festgenommen. Gegen den 34-Jährigen erging ein Haftbefehl wegen zweifachen Mordes, er kam in Untersuchungshaft. Es bestehe Fluchtgefahr, betonte der Staatsanwalt. Der 34-Jährige äußerte sich bislang nicht. Sein Motiv: unbekannt.

Hubschrauber, Drohne und Kampfjet im Einsatz

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Auf der Suche nach der Elfjährigen setzte die Polizei Spürhunde ein, Hubschrauber und Drohne waren im Einsatz, sogar die Bundeswehr suchte mit einem Kampfjet nach dem vermissten Mädchen. Wärmebildaufnahmen seien ausgewertet und sieben „relevante Punkte“ abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher. Gefunden wurde zunächst nichts.

Kerzen, ein Engel und ein Kuscheltier wurden vor dem Wohnhaus abgelegt. © Quelle: Philipp Schulze/dpa

In Bispingen, wo die tödliche Gewalttat sich ereignete, sperrte die Polizei das Grundstück der Familie mit Flatterband ab. Am Eingang des roten Backsteinhauses stand immer noch ein kleiner Tretroller, im Briefkasten steckte die Zeitung und an der Haustür hing ein Willkommensschild. An den Rand des Grundstücks setzten Unbekannte ein Stofftier, einen Affen – und stellten zwei Kerzen daneben.

RND/nis/dpa

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