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Vermisster Stefan T. aus Berlin ist tot: Hinweise auf Kannibalismus

Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". (Archivfoto)

Berlin. Nach dem Fund von Überresten eines seit rund zwei Monaten vermissten Stefan T. (44) aus Berlin gibt es Hinweise auf Kannibalismus. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Donnerstagabend auf Nachfrage. Zuvor berichteten „Bild“ und „B.Z.“ (online), es gebe den Verdacht, der Vermisste sei Opfer eines Kannibalen geworden. Der Tatverdächtige kam in Untersuchungshaft. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft wollte sich zu weiteren Einzelheiten aus den Ermittlungen nicht äußern.

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Ein Richter erließ am Donnerstag einen Haftbefehl wegen Sexualmordes aus niedrigen Beweggründen gegen den 41-jährigen Deutschen. Nach dpa-Informationen ist der Verdächtige Lehrer, er soll in einschlägigen Foren unterwegs gewesen sein. Das berichtete auch die „Bild“.

Leichenspürhunde führten zur Wohnung des Verdächtigen

Das Verbrechen kam ans Licht, nachdem vor mehr als zehn Tagen Knochenteile an einem Waldstück in Berlin gefunden worden waren. Es sind Überreste des seit dem 5. September vermissten 44 Jahre alten Stefan T.. Ermittlungen einer Mordkommission ergaben dann, dass er Opfer eines Verbrechens wurde. Der Mann war nach Angaben der Polizei Monteur im Hochleitungsbau. Er hatte seine Wohngemeinschaft in Berlin kurz vor Mitternacht verlassen und war zunächst spurlos verschwunden, wie es in einer Mitteilung vom Oktober hieß.

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Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft, bei denen unter anderem Personen- und Leichenspürhunde eingesetzt wurden, führten später zu dem 41-Jährigen aus Berlin-Pankow, der nun wegen Verdachts des Sexualmords in Haft sitzt.

Nach Knochenfund in Berlin: Hinweise auf Kannibalismus

Vor mehr als zehn Tagen wurden Knochenteile eines seit rund zwei Monaten vermissten Mannes aus Berlin gefunden - Nun gibt es Hinweise auf Kannibalismus.

Erinnerungen an „Kannibalen von Rotenburg“

Als spektakuläres Verbrechen in Deutschland war der Fall des „Kannibalen von Rotenburg“ aus dem Jahr 2000 bekannt geworden. Der Täter hatte sein späteres Opfer über eine Kontaktanzeige in einem Internet-Forum kennengelernt. Das Landgericht Frankfurt verurteilte den Mörder im Jahr 2006 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.

RND/dpa/seb

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