Vermisste Rebecca: Erstes Weihnachten ohne die eigene Tochter

  • Im Februar verschwand die 15-jährige Rebecca spurlos. Seit dem gilt sie als vermisst.
  • Ihre Mutter Brigitte Reusch spricht nun über die Vorweihnachtszeit und das erste Weihnachten ohne ihre Tochter.
  • Trotz der Last gibt die Familie nicht auf und ist der Meinung, dass die inzwischen 16-Jährige noch lebt.
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Seit zehn Monaten ist Rebecca spurlos verschwunden. Für die Familie ist es das erste Weihnachten ohne ihre inzwischen 16-jährige Tochter. Im Interview mit „RTL“ spricht die Mutter des Mädchens nun über eine Vorweihnachtszeit und ein Fest, das nicht mehr so sein wird, wie es einmal war.

Schon die Dekoration hält sich in Grenzen. Die Familie verzichtet auf Lichterketten und Weihnachtsschmuck. „Uns ist einfach nicht danach“, sagt Mutter Brigitte Reusch. Stattdessen werden nur zum Adventssonntag Kerzen angezündet. Ein Weihnachtsstern, den Rebecca schon seit Jahren auf den Weihnachtsbaum steckt, soll in diesem Jahr symbolisch aufgesetzt werden – für Rebecca.

Schwiegersohn saß bereits in Untersuchungshaft

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Zehn Monate ist das Verschwinden nun her. Damals, im Februar 2019, hat sie bei ihrer Schwester und ihrem Schwager übernachtet. Letzterer war von den Ermittlern zwischenzeitlich tatverdächtig, saß in Untersuchungshaft. Doch der Richter sah keinen dringenden Tatverdacht. Und auch die 52-jährige Mutter beteuert die Unschuld ihres Schwiegersohns.

Im September wurde bereits mehrfach ein Waldstück durchsucht. Die Ermittler, die nach wie vor von einer Tötung des Mädchens ausgehen, hofften, dort Rebeccas Leiche zu finden – ohne Erfolg.

Für die Familie gilt das Mädchen stattdessen noch immer als vermisst. „Wir haben immer noch Hoffnung“, so die 52-Jährige gegenüber dem Sender. Trotz der schweren Last kümmere sie sich um ihre Familie. „Wir funktionieren weiter, weil wir Verpflichtungen haben“, sagt sie.

Familie gibt die Hoffnung nicht auf

Trotz bislang ergebnisloser Suche gibt die Familie die Hoffnung nicht auf. Rebeccas Muter sagt im Interview: „Ich bin immer noch der Meinung, dass mein Kind irgendwo festgehalten wird, weggeschnappt wurde oder sonstiges.“

RND/ce

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