Vermisst im Watt: Suche nach Mutter und Kind eingestellt

  • Seit Sonntagabend werden eine Frau und ihr achtjähriger Sohn vermisst.
  • Die Polizei suchte im Watt vor Brunsbüttel nach den zwei Personen - ohne Erfolg.
  • Jetzt wurde der Einsatz beendet.
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Brunsbüttel. Rettungskräfte haben die Suche auf der Elbe und an den Ufern nach einer seit Sonntagabend im Watt vor Brunsbüttel vermissten Frau und ihrem achtjährigen Sohn eingestellt. Die Einsatzkräfte hätten bei der Suche nichts gefunden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Neben einem angekündigten Selbstmord gebe es auch die Möglichkeit, dass die 41-Jährige mit ihrem Sohn ihr Lebensumfeld verlassen habe.

Eine junge Frau hatte die Behörden am Sonntagabend eingeschaltet, weil die Frau und ihr Kind mit der Ankündigung eines Selbstmords über den Elbdeich in Richtung Wasser gegangen seien. Laut Feuerwehr handelte es sich dabei um eine 19 Jahre alte Tochter der Vermissten. Fußspuren im Watt, Kleidungsstücke sowie Schuhe an einer Buhne hätten darauf hingedeutet, dass sich die Frau und der Junge in Wassernähe aufgehalten hätten.

Mit Booten und Hubschrauber nach Vermissten im Watt gesucht

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Daraufhin startete eine großangelegte Suche. Dabei kamen auch Seenotrettungskreuzer der DGZRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) sowie Wasserschutzpolizei-Boote und ein SAR-Hubschrauber (Search and Rescue) zum Einsatz. Auch eine Rettungshundestaffel half mit. Gesucht wurde auch mit Hilfe von Wärmebildkameras und Nachtsuchgerät.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 - 111 0 111 (ev.)

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0800 - 111 0 222 (rk.)

0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

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Email: unter www.telefonseelsorge.de

RND/dpa/mat