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Verfolgungsjagd von Dänemark nach Deutschland: Mit 200 km/h über den Seitenstreifen

  • Ein Autofahrer in Dänemark hat sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei bis nach Deutschland geliefert.
  • Dabei fuhr er 200 km/h und überholte Autos auf dem Seitenstreifen.
  • Erst hinter der Grenze konnte ihn ein Nagelgurt auf der Straße aufhalten.
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Handewitt. Ein Autofahrer hat sich am Dienstagabend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei von Dänemark bis nach Deutschland geliefert. Erst ein hinter der Grenze ausgeworfener sogenannter Nagelgurt konnte den 33-jährigen Fahrer bei Handewitt nahe Flensburg stoppen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Mann rast mit 200 km/h über die Autobahn

Der Mann sollte bei Vojens (Dänemark) kontrolliert werden, missachtete jedoch die Anhaltezeichen und gab Gas. Der Mann war mit 200 Stundenkilometern unterwegs. Die dänische Polizei verfolgte ihn über mehrere Kilometer über die E45/A7. Er versuchte dabei den Angaben zufolge das Polizeiauto abzudrängen und überholte andere Fahrzeuge über den rechten Seitenstreifen. Da der Mann in Richtung Grenze unterwegs war, wurden auf deutscher Seite Landespolizei und Bundespolizei zum Einsatz hinzugezogen.

Der Autofahrer hat noch eine Gefängnisstrafe zu verbüßen und wollte dieser offensichtlich entgehen, wie die Polizei weiter mitteilte. Der 33-Jährige legte den dänischen Polizisten einen nicht auf ihn ausgestellten Reisepass vor. Zudem war er betrunken und hatte Drogen konsumiert. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

RND/dpa

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