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Verbrannter Koala Lewis: Seine Artgenossen kämpfen noch ums Überleben

  • Die australischen Buschfeuer wurden für Hunderte Koalas zur tödlichen Gefahr.
  • So auch für Lewis, der im Koala-Krankenhaus eingeschläfert werden musste – sein Schicksal ging um die Welt.
  • 30 weitere Tiere kämpfen in der Einrichtung gerade ums Überleben.
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Bei den verheerenden Buschbränden in Australien verloren Hunderte Koalas ihr Leben. In eigens eingerichteten Auffangstationen und Tierkliniken werden die Koalas, die nicht den Flammen zum Opfer fielen, versorgt und behandelt. Auch der 14-jährige Lewis war in einem Koala-Krankenhaus untergebracht. Sein Schicksal ging um die Welt.

Vergangene Woche wurde Koala Lewis von einer engagierten Australierin aus den verheerenden Buschfeuern in New South Wales gerettet. Ein Video von Toni Doherty, die sich kurzerhand ihr T-Shirt auszog, um damit das verbrannte und jammernde Tier aus dem brennenden Gebüsch zu retten, wurde tausendfach in den sozialen Medien geteilt. Am Ende half es alles nichts: Lewis wurde eingeschläfert. Die Qualen waren für das Tier zu groß.

Weltweite Spenden für Koala-Versorgung eingegangen

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Doch Lewis löste eine Welle der Spendenbereitschaft aus, die nun seinen Artgenossen zugute kommen soll. Laut „Daily Mail“ seien fast 2 Millionen Dollar (rund 1,8 Millionen Euro) an Spenden aus der ganzen Welt zusammengekommen.

Mitarbeiter des Port Macquarie Koala Hospitals, die Lewis betreut hatten, sagten „Daily Mail Australia“, sie seien von der Großzügigkeit der Öffentlichkeit überwältigt. „Wir arbeiten auf Hochtouren und sind sehr damit beschäftigt, Spenden über das Telefon entgegenzunehmen.“

Auch andere Einrichungen bekämen die Hilfsbereitschaft zu spüren. „Wir sind mit Kleidern und Handtüchern für die Koalas völlig überschwemmt“, sagte Julie Black von Port Stephens Koalas gegenüber der Zeitung.

Diese Koalas werden noch in der Koala-Klinik versorgt

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Zusammen mit Lewis wurde Peter in der Koala-Klinik behandelt. Das Koala-Männchen erlitt Verbrennungen an Händen und Füßen, 90 Prozent seines Fells waren versengt. „Er ist gut, und die Wunden heilen, wie erwartet", heißt es in einem Facebook-Post der Koala-Klinik.

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Ebenfalls im Koala-Hospital Port Macquarie untergebracht ist die Koala-Dame Kate. Sie kam völlig dehydriert in die Klinik. Kate hat Verbrennungen an Händen, Füßen, im Gesicht und ein komplett versengtes Fell. Kate wurde zunächst in der „Fünf-Sterne-Service-Station“ des Koala-Krankenhauses untergebracht.

Paul war der erste Koala, der nach den Feuern im Lake Innes Nature Reserve in die Koala-Klinik gebracht wurde. Sein Fell ist versengt, Hände und Füße verbrannt. Inzwischen frisst er wieder eigenständig und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

RND/mat


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