Verbotene Partys: Massenquarantäne an Brandenburger Schulen

  • Ein kompletter Jahrgang musste an einer Schule in Brandenburg in Quarantäne geschickt werden, weil zwei Schülerinnen nach einer Party positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
  • Auch eine Grundschule musste viele Schüler nach Hause schicken.
  • Hier sollen Treffen von Erwachsenen der Grund sein.
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Kirchmöser/Wusterwitz. Der komplette zehnte Jahrgang und eine Lehrerin der Berufsorientierten Schule (BOS) im Brandenburger Kirchmöser muss in Quarantäne, weil zwei Schülerinnen auf einer Party gefeiert haben. Das berichtet die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ).

„Zwei Schülerinnen haben am Freitag, 16. April, an ihrem unterrichtsfreien Tag gefeiert. Zum Start der neuen Schulwoche hatten sie keinen Schnelltest dabei. Wir haben sie daraufhin in einem Raum isoliert getestet, das Ergebnis war positiv“, sagte der stellvertretende Schulleiter Sören Stöhr der Zeitung. Auch die PCR-Tests der beiden Jugendlichen sei später positiv gewesen.

Der gesamte zehnte Jahrgang ist in Quarantäne

Da laut MAZ nicht klar ist, mit wem die beiden Zehntklässlerinnen Kontakt hatten, muss nun in Absprache mit dem Gesundheitsamt die gesamte Jahrgangsstufe mit 50 Schülern noch bis zum 29. April in Quarantäne. Nun muss abgewartet werden, ob bei weiteren Schülern ebenfalls ein positives Testergebnis vorliegt.

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Auch an einer Grundschule im Brandenburger Wusterwitz wurden drei Lehrer und 28 Schüler in Quarantäne geschickt. Doch hier sollen laut MAZ Partys bei den Eltern für die Bestimmungen gesorgt haben.

RND/goe

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