Veganerin verklagt Nachbarn, weil sie im Garten Fisch grillen

  • In Australien hat eine Veganerin ihre Nachbarn verklagt, weil sie in ihrem Garten Fisch gegrillt haben.
  • Der Grillduft hätte sie um den Schlaf gebracht.
  • Das Gericht hat ihre Klage abgelehnt.
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Perth. Alles, was sie rieche, sei Fisch. Sie könne ihren Garten nicht nutzen, nicht einmal mehr rausgehen, sagte Cilla C. aus Perth gegenüber dem lokalen Nachrichtensender News 9. Der Grund für ihren Ärger und viele schlaflose Nächte wohnt direkt nebenan: Seit fast einem Jahr streitet sich die Australierin schon mit ihrem Nachbarn – weil der auf seinem Grundstück immer wieder Fisch grillt. Angeblich würde er den Grillduft absichtlich zu ihr rüber ziehen lassen und der Belästigung sogar noch nachhelfen.

Jetzt hat die Veganerin ihren Nachbarn vor Gericht gebracht – auch weil er rauche, seine Kinder pausenlos Basketbälle an den gemeinsamen Gartenzaun werfen und die Pflanzen unkontrolliert wuchern würden. „Es ist absichtlich, das habe ich den Gerichten gesagt“, so die Klägerin gegenüber 9 News. Doch die Richter sahen keine Schuld bei ihrem Nachbarn und haben die Klage abgewiesen.

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Nachbar hat Grill entfernt

Der Nachbar sagte dem Nachrichtensender, er habe den Grill bereits abgebaut und seinen Kindern verboten, weiter Basketbälle gegen den Zaun zu werfen. Cilla C. wolle dennoch weiterkämpfen – obwohl das Gericht auch ihren Antrag auf Berufung abgelehnt hat.

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RND/mat