Vater wirft Baby in den Fluss und geht dann in die Kneipe

  • Im britischen Radcliffe soll ein Vater seinen elf Monate alten Sohn in einen Fluss geworfen haben.
  • Anschließend spazierte er seelenruhig in eine Bar.
  • Das Baby konnte nur noch tot geborgen werden.
Anzeige
Anzeige

Radcliffe. Eine unfassbare Tat erschüttert den Ort Radcliffe in Großbritannien: Ein 22-jähriger Vater soll hier seinen elf Monate alten Sohn in einen Fluss geworfen haben. Das Baby starb. Mehrere Passanten beobachteten die schreckliche Tat.

Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, hatte der junge Vater am Mittwoch das Haus verlassen. Zu seiner Frau habe er nur gesagt, er wolle Milch holen gehen. Stattdessen steuerte er laut dem Bericht eine Brücke an und warf den kleinen Jungen mitsamt seinem Körbchen in den Fluss Irwell.

Anschließend soll der junge Mann beinahe seelenruhig in den nächstgelegenen Pub spaziert sein – dort habe er sich ein Getränk bestellt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Lesen Sie auch: Schulbusfahrer räumt sexuellen Missbrauch von Kindern ein

„Er saß seelenruhig da“

Mehrere Menschen seien dann laut dem Bericht in die Gaststätte gestürmt, sagte die Barbesitzerin der Zeitung. „Sie schrien, dass ein Baby im Fluss ist. Doch der Vater saß einfach nur da und starrte vor sich hin. Er bewegte sich nicht. Wir riefen dann die Polizei, und er sagte zu einem der Gäste, dass er gerade sein Baby in den Fluss geworfen habe.“

Die Feuerwehr konnte das Kind etwa 90 Meter von der Brücke entfernt aus dem Wasser bergen. Ein Rettungswagen eilte mit ihm ins Krankenhaus. Die Ärzte konnten dann allerdings nur noch seinen Tod feststellen.

Anzeige

Ermittlungen gegen den Vater

In dem Bericht wird auch die Mutter des Jungen zitiert. „Ich wusste nicht, dass mein Baby tot war, bis ich in der Notaufnahme ankam“, berichtet sie. „Stundenlang saß ich dort, hielt ihn fest und küsste ihn.“ Der Junge wäre am 16. Oktober ein Jahr alt geworden.

Anzeige

Der Vater des Jungen wurde wenige Minuten nach dem Vorfall von der Polizei in dem Pub verhaftet. Er sitzt nun in Untersuchungshaft – gegen ihn wird wegen Mordverdachts ermittelt.

RND/msc