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Usedom: Zweijähriger fällt bei Foto der Mutter von Seebrücke fünf Meter in die Tiefe

  • Auf Usedom fotografiert eine Mutter ihr Kind (2) auf einer Seebrücke. Das Kind stürzt fünf Meter tief ins flache Wasser - die Frau springt hinterher.
  • Während das Kind unverletzt bleibt, verletzt sich die Mutter schwer am Sprunggelenk.
  • Sie bestreitet, das Kind für das Bild auf die Rüstung gesetzt zu haben, wie es zunächst berichtet wurde.
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Zinnowitz. Ein zwei Jahre alter Junge ist auf der Seebrücke im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom bei einem Fotoversuch der Mutter ins Wasser gestürzt. Wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Freitag erklärte, sorgte der Vorfall am Donnerstagabend (22. Juli) für viel Aufsehen und einen größeren Rettungseinsatz.

Das Kind sei mehr als fünf Meter tief in die Ostsee gefallen. Die 34 Jahre alte Mutter aus dem Brandenburger Landkreis Barnim sei sofort hinterhergesprungen und habe sich dabei schwer am Sprunggelenk verletzt. Das Kind blieb laut „Ostsee-Zeitung“ (OZ) ohne nennenswerte Verletzungen.

Kind stürzte von Brüstung

Ersten Angaben, dass das Kind für das Foto auf die Brüstung der Seebrücke gesetzt worden und von dort abgestürzt sei, widerspricht die Mutter nun, wie unter anderem „Bild“ und OZ berichten. „Niemals würde ich mein Kind auf die Brüstung setzen. Ich bin mit meinen Kindern (10, 2) ein Stück auf die Seebrücke gelaufen, um ein Foto vom Sonnenuntergang zu machen. Meine beiden Söhne standen vor dem Geländer. Der Größere ging wegen des Größenunterschieds in die Hocke. Sein kleiner Bruder machte das nach, verlor das Gleichgewicht und stürzte zwischen den Balken nach unten“, schildert sie gegenüber der „Bild“-Zeitung den Hergang des Unfalls.

Nach Angaben der Polizei soll sich der Vorfall dort ereignet haben, wo das Wasser noch nicht sehr tief ist. Die Mutter und der Junge seien von Rettern geborgen und in eine Klinik gebracht worden. Laut OZ landete ein Hubschrauber am Strand, um die Frau ins Krankenhaus zu bringen.

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Keine weiteren Ermittlungen

Die Polizei ermittle in dem Fall nicht weiter, wie ein Sprecher in Anklam erklärte. Es handele sich um einen „reinen Rettungseinsatz“. Die Zinnowitzer Seebrücke verläuft von der höher gelegenen Straße etwa vier Meter über den Strand hinweg rund 300 Meter in die Ostsee hinein. der Unfall soll sich in Höhe der ersten Brückensegmente ereignet haben, die über das Wasser führen.

RND/dpa/hsc

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