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Usedom für Touristen dicht: Einheimische fordern hartes Durchgreifen – „500 Euro Strafe“

  • Nachdem am Sonntag zu viele Tagestouristen nach Usedom kamen, riegelte die Polizei die Insel ab.
  • Die Inselbewohner finden das gut.
  • Sie verlangen harte Strafen für diejenigen, die sich nicht an die Vorgaben halten.
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Wolgast/Insel Usedom. Das sonnige Wetter hat am Sonntag Hunderte Ausflügler an die Ostseeküste der Insel Usedom gelockt. Knapp 200 Fahrzeuge mussten am Sonntag aber wieder umkehren, wie die „Ostsee-Zeitung“ (OZ) berichtet. Wie ein Polizeisprecher erklärte, hatten die Beamten wegen der immer noch hohen Infektionszahlen in der Region Kontrollen an den Inselzufahrten in Wolgast und bei Anklam eingerichtet.

In Vorpommern-Greifswald liegt der Wochenwert bei 185 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Usedom, die zweitgrößte Insel Deutschlands, hat nur zwei Zufahrten: An der Bundesstraße 110 über die Zecheriner Brücke sowie über die B 111 bei Wolgast. Die knapp 200 Autofahrer mussten umkehren.

Die Inselbewohner befürworten dieses Vorgehen – und fordern ein weiterhin hartes Durchgreifen gegen Verstöße, wie die „OZ“ in einem weiteren Bericht schreibt. „Die Kinder wollen auch hier endlich wieder normal in die Schule gehen. Dazu müssen die Corona-Zahlen sinken. Aber das geht nur, wenn sich die Leute auch mal an die Vorschriften halten“, erklärt beispielsweise Nicole Skrotzki der Zeitung.

Eine andere Frau meinte demnach zu den Polizeikräften, dass sie allen, die nicht in den Kreis gehörten, 500 Euro Strafe abknöpfen sollten, dann würden sie schon zu Hause bleiben.

RND/hsc/mit dpa

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