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USA: Hurrikan “Laura” erreicht Küste in Louisiana – erste Verwüstungen

  • Es ist soweit: Der Hurrikan “Laura” der Kategorie 4 hat die US-Küste erreicht und wütet nun in Louisiana.
  • Dort und auch in Texas fiel der Strom in mehr als 100.000 Wohnhäusern und Geschäftsgebäuden aus.
  • Experten befürchten im Laufe des Tages eine Sturmflut von sechs Metern Höhe.
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Cameron. Hurrikan “Laura” ist im US-Staat Louisiana als Sturm der Kategorie 4 an Land getroffen. Er brauste am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) in der Nähe der Gemeinde Cameron an die Küste und hatte Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde, wie das Nationale Hurrikanzentrum mitteilte. Er ist der stärkste Hurrikan, der in diesem Jahr bislang die USA erreicht hat.

Sturmflut von sechs Metern Höhe erwartet

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In Louisiana und Texas fiel der Strom in mehr als 100.000 Wohnhäusern und Geschäftsgebäuden aus. Da “Laura” so stark ist, befürchten Experten eine Sturmflut von sechs Metern Höhe, die den Vorhersagen nach “nicht zu überleben” wäre und an der Küste beider US-Staaten ganze Gemeinden im Wasser versinken könnte. Es gab auch Tornadowarnungen.

Video
Hurrikan Laura verwüstet Louisiana und Texas
1:22 min
Durch die Folgen des Hurrikans sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, darunter auch ein 14-jähriges Mädchen.  © Reuters

Bevor "Laura" an Land traf, hatte der Sturm bereits Windgeschwindigkeiten von 204 Kilometern pro Stunde. Noch stärkere Winde sind in der Lage, Häuser zu zerfetzen und Bäume und Fahrzeuge wie Spielzeuge durch die Luft zu schleudern. Hurrikan-Forscher Brian McNoldy von der Universität Miami sprach davon, "Laura" sei im "Vollbiest-Modus" (full beast mode).

Küstenbewohner sollen sich in Sicherheit bringen

Die Behörden hatten Küstenbewohner in Texas und Louisiana aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen, aber nicht jeder folgte dem. Mindestens 150 Leute planten Beamten zufolge in einer Kirchengemeinde auszuharren, die jedoch vom Wasser komplett überflutet werden könnte. "Es ist eine sehr traurige Situation", sagte Ashley Buller von der Katastrophenbereitschaft in Cameron. "Wir haben alles getan, was wir konnten, um sie zum Gehen zu bewegen."

RND/AP

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