Tropensturm wird zu Hurrikan: „Elsa“ rast auf Florida zu

  • Der Hurrikan „Elsa“ bewegt sich immer weiter auf die nördliche Golfküste Floridas zu.
  • Der Tropensturm hatte in den vergangenen Tagen zunehmend an Windgeschwindigkeit gewonnen.
  • Damit könnte „Elsa“ der früheste Hurrikan in Florida seit fast 50 Jahren sein.
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Der Tropensturm „Elsa“ ist zu einem Hurrikan übergegangen. Der nationale Wetterdienst der USA teilte am Dienstag (Ortszeit) mit, dass „Elsa“ Windgeschwindigkeiten von bis zu 121 Kilometer pro Stunde habe. Der Sturm bewegte sich auf die nördliche Golfküste von Florida zu. Er wird voraussichtlich am Mittwochmorgen (Ortszeit) zwischen den Regionen Tampa Bay und Big Bend auf Land treffen.

Florida ruft für 15 Regionen den Notstand aus

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Videos in den sozialen Medien zeigen, dass „Elsa“ bislang vor allem starke Regenfälle und heftigen Sturm mit sich bringt. Dennoch seien durch die hohe Windgeschwindigkeit auch größere Schäden möglich, sobald der Hurrikan auf Land trifft. Wie die „Washington Post“ berichtete, kann es bei einer Geschwindigkeit von über 120 Stundenkilometern zu Stromausfällen, abgeknickten Bäumen und Strukturschäden kommen. An den Küsten drohen zudem Überschwemmungen. Sollte der Hurrikan sich weiterhin fortbewegen und am Mittwoch auf Land treffen, könnte „Elsa“ der früheste Hurrikan im Kalenderjahr Floridas seit 1972 werden. In rund 15 Regionen des Bundesstaats wurde bis zum Wochenende der Notstand ausgerufen.

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Der sich nähernde Hurrikan hat in Florida außerdem Auswirkungen auf die Bergungsarbeiten eines eingestürzten Hochhauses in Miami. Aufgrund der Unwetter mussten die Rettungsmaßnahmen unterbrochen werden. Seit Tagen suchen Rettungskräfte nach Todesopfern oder Überlebenden in den Trümmern, mindestens 36 Leichen wurden bereits geborgen (Stand: 7. Juli).

Video
Tropensturm Elsa fordert Opfer in der Karibik
1:15 min
Das U.S. National Hurricane Centre äußerte, dass aktuell die maximale Windgeschwindigkeit bei knapp 100 Kilometern pro Stunde liege, in Böen auch darüber.  © Reuters
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Der Hurrikan hatte sich zunächst als Tropensturm über die Karibik hinwegbewegt und danach zunehmend an Größe gewonnen. Auf Kuba waren vorsichtshalber rund 180.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden, mindestens drei Menschen starben durch die Verwüstungen des Sturms.

RND/al/AP

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