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USA graben in Brandenburg nach abgestürztem Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg

  • Im Zweiten Weltkrieg stürzt bei Rheinsberg in Brandenburg ein US-Bomber ab.
  • Nun gräbt eine Spezialeinheit des US-Verteidigungs­ministeriums Teile des Kriegsflugzeugs aus.
  • Die Funde sollen in die USA gebracht werden.
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Großzerlang. In der Nähe von Rheinsberg (Brandenburg) finden gerade Ausgrabungen des US-Verteidigungs­ministeriums statt. Seit Ende Juni suchen Spezialistinnen und Spezialisten in Großzerlang nach Teilen eines B‑17-Bombers und Überresten der Crew, die im Zweiten Weltkrieg dort mit dem Flugzeug abgestürzt sind. Wie die „Märkische Allgemeine Zeitung” (MAZ) berichtet, hatte der Pilot den Absturz überlebt, von zwei Crewmitgliedern waren Überreste gefunden worden. Doch von acht weiteren fehlte jede Spur.

DNA-Nachweis soll erstellt werden

Nun hat die Spezialeinheit bei den Ausgrabungen in dem 40 mal 40 Meter großem Feld Flugzeugreste, Ausrüstung, Munition und Knochen gefunden. Dafür mussten sie die Erde durch schmale Gitter sieben.

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„Noch wissen wir nicht, ob es menschliche oder tierische Knochen sind“, sagte die Archäologin Ally Campo der „MAZ“. In den USA sollen die Funde getestet und bestenfalls ein DNA-Nachweis erstellt werden, um die toten Soldaten zu identifizieren. Das kann laut Campo mehrere Jahre dauern. Tatsächlich schickt die US-Behörde immer wieder Sonderermittlerinnen und ‑ermittler in die Welt, um nach vermissten Amerikanerinnen und Amerikanern zu suchen, da das Land noch immer das Credo verfolgt, keine Soldaten zurückzulassen.

RND/am

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