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  • USA: Flächenbrand in Kalifornien - Wind und Dürre behindern Löscharbeiten der Feuerwehr

USA: Wind und Dürre behindern Feuerwehrleute bei Löscharbeiten

  • Im Nordwesten der USA kämpfen Einsatzkräfte derzeit gegen den größten Flächenbrand Amerikas.
  • Trockengewitter und Wind machen der Feuerwehr das Leben schwer.
  • Das sogenannte Bootleg Fire vernichtete im Staat Oregon bereits mehr als 1210 Quadratkilometer, ein Gebiet von der Größe von Los Angeles.
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Unberechenbare Windböen und Trockengewitter haben den Einsatzkräften am Montag den Kampf gegen den größten Flächenbrand in den USA erschwert. Das sogenannte Bootleg Fire vernichtete im Staat Oregon bereits mehr als 1210 Quadratkilometer, ein Gebiet von der Größe von Los Angeles. Die Flammen loderten kurz hinter der nördlichen Grenze von Kalifornien, Meteorologen sagten sowohl für Kalifornien als auch für den Süden von Oregon Gewitter voraus.

„Bei den sehr trockenen Bedingungen hat jedes Gewitter das Potenzial, neue Brände zu entfachen“, warnte der Nationale Wetterdienst bei Twitter. Tausende Menschen wurden bereits aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Mindestens 67 Häuser und 100 weitere Gebäude brannten nieder, viele andere sind in Gefahr. In der Region herrscht seit Wochen extreme Trockenheit bei gleichzeitig hohen Temperaturen. Die Feuerwehren erklärten im Juli, die Bedingungen ähnelten denen, die normalerweise erst im Spätsommer oder frühen Herbst anzutreffen seien.

In Nordkalifornien breitete sich das sogenannte Dixie-Feuer in steilem Gelände aus, das für die Einsatzkräfte schwerer zu erreichen war. Die Behörden erließen neue Anordnungen zur Evakuierung. Der Brand nordöstlich von Paradise erfasste bisher 74 Quadratkilometer. In dem Ort kamen 2018 bei einem verheerenden Waldbrand 85 Menschen ums Leben.

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Fernwanderweg Pacific Crest Trail geschlossen

Südlich von Lake Tahoe zerrieb das Tamarack Fire 74 Quadratkilometer Wald und Buschland. Der Brand war am 4. Juli durch Blitzschlag ausgelöst worden und bedrohte die Gemeinde Markleeville nahe der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Am Samstag wurden alle Teilnehmer des Fahrradrennens Death Ride gebeten, die Gegend zu räumen. Auch Bewohner etlicher Gemeinden in der Gegend seien dazu aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Tausende Biker und Zuschauer strandeten in Markleeville und bemühten sich, von dort wegzukommen. Bis Sonntagabend (Ortszeit) wurden 800 Feuerwehrleute für die Bekämpfung der Flammen abgestellt, wie die US-Forstbehörde mitteilte. Der Fernwanderweg Pacific Crest Trail wurde zudem geschlossen.

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Insgesamt kämpften die Feuerwehren in den USA gegen rund 70 Brände. Die Verwaltung der Staatsforste teilte mit, allein 16 große Brände loderten im Pazifischen Nordwesten.

RND/AP

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