USA: Brände und Hitze bedrohen Stromversorgung

Das Sugar Fire wütet durch Doyle im US-Bundesstaat Kalifornien.

Das Sugar Fire wütet durch Doyle im US-Bundesstaat Kalifornien.

New York. Im Westen der USA kämpfen Feuerwehrleute bei extremer Hitze gegen eine ganze Reihe von Waldbränden. Die beiden größten loderten am Montag in Kalifornien und Oregon. Das sogenannte Beckwourth-Feuer hatte in Kalifornien mittlerweile 348 Quadratkilometer erfasst. Das Bootleg-Feuer in Oregon fraß sich auf 580 Quadratkilometer durch dichte Wälder - diese Fläche ist größer als der Bodensee.

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Waldbrände in Kalifornien: Augenzeugen filmen ihre Flucht
11.07.2021, USA, Sisters: Dieses vom Oregon Department of Forestry zur Verf��gung gestellte Foto zeigt ein aktives Feuer entlang eines Bergr��ckens beim Grandview Fire in der N��he von Sisters, Oregon. Das Feuer verdoppelte am Montag seine Gr����e auf 6,2 Quadratmeilen (16 Quadratkilometer) und erzwang Evakuierungen in der Gegend, w��hrend das gr����te Feuer des Staates weiterhin au��er Kontrolle geriet und eine Eind��mmung nicht vor November erwartet wird. Foto: Uncredited/Oregon Department of Forestry via AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollst��ndiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Die Rekordhitze in den USA führt zu ausufernden Bränden. Der Beckwourth Fire Complex hat sich über mehrere hundert Quadratkilometer ausgebreitet.

In Kalifornien wurden am Sonntag einige wegen der Brände gesperrte Straßen wieder freigegeben. Die Feuerwehr mahnte jedoch zur Vorsicht, weil es nicht weit von der Straße an einigen Stellen immer noch brenne. „Haltet nicht an und macht Fotos“, mahnte Einsatzleiter Jake Cagle. „Ihr werdet unsere Operationen behindern, falls Ihr anhaltet und schaut, was vor sich geht.“

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Extreme Hitzewelle: Feuer und bis zu 48 Grad im Westen der USA
11.07.2021, USA, Doyle: Ein Feuer w��tet durch den Ort Doyle im��US-Bundesstaat Kalifornien. Foto: Noah Berger/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die anhaltende Hitzewelle im Westen der USA fällt mit einer rekordverdächtigen Dürre zusammen, was zu zahlreichen Bränden führt.

Weitere große Brände tobten in den Staaten Washington und Idaho. Ein neues Feuer brach in der Sierra Nevada südlich des Yosemite-Nationalparks aus. Die Zufahrten zum Park waren am Montag aber noch geöffnet.

Klimaanlagen laufen auf Hochtouren – hoher Energieverbrauch

Die Flammen in Oregon kappten Stromleitungen nach Kalifornien mit einer Kapazität von bis zu 5500 Megawatt. Die Behörden forderten die Bürgerinnen und Bürger auf, so viel Strom wie möglich zu sparen, ansonsten werde es ab Montagnachmittag (Ortszeit) zu Stromausfällen kommen.

Die Brände fallen mit einer neuen Hitzewelle zusammen, die die Temperaturen in Kalifornien am Sonntag erneut auf mehr als 38 Grad steigen ließ. Die Klimaanlagen laufen deshalb auf Hochtouren und verbrauchen viel Energie, was das ohnehin geschwächte Stromnetz noch zusätzlich belastet.

RND/AP

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