US-Amerikaner wegen gefälschtem Covid-Attest angeklagt

  • Sein Arbeitgeber wollte ein Attest, dass er nicht am Coronavirus erkrankt ist.
  • Doch ein Mann legte ein gefälschtes Attest vor.
  • Nun wird der Mann wegen Betrugs angeklagt.
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Atlanta. Weil er bei seinem Arbeitgeber ein gefälschtes Covid-19-Attest vorgelegt haben soll, ist ein Mann im US-Bundesstaat Georgia wegen Betrugs angeklagt worden. Das Unternehmen im Raum Atlanta stellte daraufhin den Betrieb ein, um alles zu desinfizieren und bezahlte seine Angestellten während der Zwangspause weiter, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

Dadurch sei dem Arbeitgeber ein Schaden von mehr als 100.000 US-Dollar (91.000 Euro) entstanden und den Arbeitskollegen und deren Familien unnötiger Stress zugefügt worden, hieß es am Donnerstag (Ortszeit) weiter. Die Bundespolizei FBI leitet demnach die Ermittlungen gegen den 34-jährigen Verdächtigen.

Arbeitgeber musste den Betrieb kurzzeitig schließen

Der nicht namentlich genannte Arbeitgeber in dem südlichen Bundesstaat wollte mit der Schließung und Desinfizierung der Einrichtung eine Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 vermeiden. Der Erreger kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

RND/dpa

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