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Urteil im Missbrauchsprozess: Bekannter des Lügde-Täters zu sechs Jahren Haft verurteilt

  • Das Göttinger Landgericht hat einen 50-Jährigen unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauch an Kindern verurteilt.
  • Er wurde aber auch von zahlreichen Vorwürfen freigesprochen.
  • Der Angeklagte kannte den Haupttäter aus dem Missbrauchskomplex Lügde flüchtig.
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Göttingen. Im Göttinger Missbrauchs-Prozess gegen einen Bekannten eines Lügde-Täters ist der Angeklagte zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der 50-Jährige sei unter anderem des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig, sagte der Richter am Mittwoch im Landgericht Göttingen. Der Mann wurde aber auch von zahlreichen Vorwürfen freigesprochen. Gegen das Urteil ist noch Revision möglich. (Az.: 9 KLs 11/20)

Auf Camingplatz festgenommen

Der Prozess fand seit September 2020 zum Schutz der Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Fahnder hatten den 50-jährigen Schweizer im Zuge der Ermittlungen zu den Missbrauchsfällen auf einem Campingplatz in Lügde (Nordrhein-Westfalen) festgenommen.

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Er soll seine Verbrechen in einer kleinen Ortschaft im südniedersächsischen Kreis Northeim begangen haben. Der Göttinger Angeklagte und ein Haupttäter aus dem Missbrauchskomplex Lügde kannten sich laut Gericht flüchtig.

RND/dpa

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