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  • Unwetter: Überflutungen und umgestürzte Bäume im Westen Deutschlands

Schwere Unwetter sorgen in Westdeutschland für Überflutungen und umgestürzte Bäume

  • In der Westhälfte Deutschlands kommt es am Donnerstag vielerorts zu unwetterartigen Gewittern.
  • In Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz und Hessen müssen Polizei und Feuerwehr mehrfach ausrücken.
  • Vor allem Überflutungen, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume beschäftigen die Einsatzkräfte.
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Starkregen und Gewitter haben in Teilen Nordrhein-Westfalens zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr und Polizei geführt. Etwa in Laer (Kreis Steinfurt) sei ein Bach übergelaufen und habe zu Überflutungen auf Straßen geführt und Keller volllaufen lassen, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen.

Auch im Ruhrgebiet kam es durch starke Gewitter und große Starkregenmengen zu vollgelaufenen Kellern, ausgespülten Gullideckeln, überschwemmten Straßen oder Unterführungen. In der Nacht auf Freitag habe es allein in Mülheim 72 Einsätze gegeben, teilte die Feuerwehr am Morgen mit. In Essen sei es mit elf Einsätzen dagegen vergleichsweise harmlos geblieben, sagte ein Polizeisprecher.

60 Notrufe gingen bei den Einsatzkräften in Bottrop ein, wie die Feuerwehr sagte. Wasser sei in Keller eingedrungen und habe Straßenzüge überschwemmt. Im Bereich der Brakerstraße habe sich das Wasser auf einer Länge von rund 200 Metern teilweise einen Meter hoch gestaut. Dadurch waren mehrere angrenzende Gewerbebetriebe stark überflutet. Auch in Recklinghausen und Hamm wurden laut Polizei mehrere Straßen und Unterführungen überspült.

Hangrutsch in Rheinland-Pfalz, Blitzeinschlag in Hessen

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Wegen teils starker Unwetter sind Polizei und Feuerwehr auch in Teilen von Rheinland-Pfalz mehrfach ausgerückt. Aufgrund von Starkregen und Hagel sei etwa in Braubach eine Unterführung mit Wasser zugelaufen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Wegen eines umgestürzten Baumes sei zudem die Bundesstraße 42 am Donnerstagabend zeitweise gesperrt worden. Auch im benachbarten Kamp-Bornhofen gab es vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, überspülte Straßen und einen Hangrutsch, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

An der Bundestraße 42 bei Osterspai (Rheinland-Pfalz) gab es einen Erdrutsch. © Quelle: Thomas Frey/dpa
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Auch in Hessen – vor allem im Rhein-Main-Gebiet – haben Starkregen und Gewitter für zahlreiche Einsätze gesorgt. Etwa in Frankfurt habe es überspülte Straßen, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Insgesamt habe die Feuerwehr am Donnerstagabend etwa 70 Einsätze verzeichnet. Auch im Kreis Offenbach hätten die Einsatzkräfte viele Notrufe erhalten, sagte ein Polizeisprecher. Unter anderem sei ein Blitz in ein Auto eingeschlagen.

Deutscher Wetterdienst sagt weitere Unwetter voraus

Auch am Freitag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Westhälfte zunächst nur örtliche Schauer. Ab dem Mittag soll es erneut Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Hagel geben – teils auch unwetterartig. Am Samstag sei demnach wieder Starkregen möglich, allerdings weniger verbreitet als noch am Vortag.

RND/dpa

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