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Polizei bittet Hilfswillige, nicht ins Hochwassergebiet zu reisen

Weil Freiwillige die Zufahrtsstraßen ins Katastrophengebiet versperren, kommen wichtige Baumaschinen derzeit nicht an.

Weil Freiwillige die Zufahrtsstraßen ins Katastrophengebiet versperren, kommen wichtige Baumaschinen derzeit nicht an.

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Polizeipräsidium Koblenz und der Krisenstab appellieren an Helferinnen und Helfer, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen. „Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen. Durch die Vielzahl an Helferinnen und Helfer, die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstraßen zum Ahrtal, sowie der Straßen im Katastrophengebiet selbst“, hieß es in einer Pressemitteilung vom Samstag. Insbesondere die Bundesstraße 257 aus Richtung Kreuz Meckenheim sei völlig überlastet.

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Wichtige Baumaschinen können wegen zu vieler Helfenden nicht transportiert werden

Große Baumaschinen, die beispielsweise zum Straßen- und Brückenbau, sowie zum Wiederaufbau der Trinkwasserversorgung im Katastrophengebiet benötigt werden, können den Angaben zufolge ihren Einsatzort nicht erreichen und stehen im Stau. Ebenfalls kämen die Fahrzeuge, die zum Abtransport von Müll und Bauschutt eingesetzt werden sollten, sowie Einsatz- und Rettungsfahrzeuge nicht durch. Der Shuttlebusbetrieb nähe Haribo sei komplett eingestellt worden. Andere Shuttlebusse stehen laut Polizei im Stau. Es seien bereits mehrere Tausend Helferinnen und Helfer in die Gebiete gebracht.

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„Bitte reisen Sie nicht mehr ins Katastrophengebiet an“, teilte die Polizei mit. Die Hilfe werde ganz sicher noch über einen langen Zeitraum benötigt und werde bestimmt auch noch an anderen Tagen und an anderer Stelle dankend angenommen.

RND/dpa

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