Unwetter in Vietnam: Mindestens 18 Tote, Dutzende Vermisste

  • In Vietnam sind bei Regen und schweren Überflutungen mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.
  • Wie der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mitteilt, würden mehr als zwei Dutzend Menschen vermisst.
  • Besonders betroffen waren die zentralen Landesregionen, wo 50.000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden.
Anzeige
Anzeige

Hanoi. BBei anhaltendem Regen und schweren Überflutungen in Vietnam sind bis zum Montag mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als zwei Dutzend würden noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mit. Auslöser waren zwei aufeinanderfolgende tropische Tiefdruckgebiete mit immer neuen heftigen Regengüssen.

Video
In Kambodscha Dutzende Tote durch Überflutungen
0:58 min
Starke Niederschläge sorgen seit Anfang Oktober für Flüsse, die über Ufer treten. In ganz Südostasien sind bereits viele Menschen ums Leben gekommen.  © Reuters

Besonders betroffen waren die zentralen Landesregionen, wo 50 000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden. Zehntausende Häuser wurden beschädigt. Die bei Touristen beliebten Küstenstadt Hoi An stand völlig unter Wasser. Auch kenterten vor der Küste mehrere Schiffe.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Die Behörden konnten derweil noch keine Entwarnung geben. Für die kommenden Tage kündigten Meteorologen ein weiteres tropisches Tief mit starken Niederschlägen an.

Auch im Nachbarland Kambodscha wüten seit Tagen schwere Unwetter. Seit Anfang des Monats seien mindestens zehn Menschen in den Fluten gestorben, zitierte die Zeitung „Khmer Times“ die Behörden. Demnach wurde davor gewarnt, dass es bis Mittwoch zu weiteren massiven Niederschlägen und Stürmen kommen könnte.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen