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  • Unwetter am Samstag: Regenfälle und Gewitter in NRW und Sachsen-Anhalt - Straßen überflutet, Bäume umgekippt

Unwetter in Teilen Deutschlands: Straßen überflutet, Bäume umgekippt

  • Unwetter mit Starkregen haben in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst.
  • Starke Regenfälle und Gewitter sorgten für Überflutungen und vollgelaufene Gebäude.
  • Für einige Regionen gilt die höchste Unwetter-Warnstufe des Deutschen Wetterdienstes.
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Warendorf/Dortmund/Steinfurt/Dülmen. Im münsterländischen Dülmen (Kreis Coesfeld) etwa hätten rund 70 Einsatzkräfte am frühen Samstagnachmittag innerhalb von zwei Stunden 40 Stellen kontrolliert, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. An einigen Orten hätten sie Wasser abpumpen müssen, an vielen anderen sei es von selbst abgelaufen, als der Regen nachließ Ein Autofahrer musste laut Feuerwehr mit seinem Wagen aus einer überfluteten Unterführung befreit werden. Besonders im Stadtgebiet seien zahlreiche Wohngebäude und Geschäftshäuser mit Wasser vollgelaufen und Straßen gesperrt worden, so der Sprecher.

Am Samstagmittag habe der Regen vor allem das Münsterland getroffen, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Nachmittag. Anschließend sei er weiter in den Süden über das Ruhrgebiet sowie den Kreis Paderborn, den Großraum Siegen und den Kreis Olpe gezogen. In Dortmund gab es laut Feuerwehr bis 17.00 Uhr 350 Einsätze mit Wasser im Keller oder überfluteten Unterführungen sowie Straßen. In Bochum kam es am Nachmittag zu 21 unwetterbedingten Einsätzen, wie die Feuerwehr mitteilte.

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Überflutete Fahrbahnen sorgen für Staus auf den Autobahnen

Auch für Teile des Rheinlands gelten Unwetterwarnungen. Überflutete Fahrbahnen sorgten nach Angaben des WDR-Stauradars auf den Autobahnen für Stau und stockenden Verkehr - so zum Beispiel im Ruhrgebiet auf der A1 in Richtung Köln zwischen Volmarstein und Gevelsberg. Laut DWD-Vorhersage ist am Samstag weiter örtlich heftiger Starkregen mit Mengen von 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Dazu kämen stürmische Böen sowie Hagel. Die Lage bleibe in den nächsten Tagen ähnlich und es sei weiter Unwetter zu erwarten.

Sachsen-Anhalt: Schwere Gewitter im Süden und Osten, Hitze im Norden

In Sachsen-Anhalt waren am Samstag vor allem der Süden und Osten von schweren Gewittern mit Starkregen betroffen. Der DWD gab den ganzen Tag über immer wieder Unwetterwarnungen heraus, vor allem für den Burgenlandkreis, den Harz, der Börde sowie die Region um Dessau-Roßlau und Wittenberg. So brachten die Gewitter in Osterfeld ganz im Süden des Landes rund 30 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde, wie DWD-Meteorologe Florian Engelmann sagte. Auch rund um Haldensleben in der Börde prasselten solche Mengen herab.

Ganz anders zeigte sich das Wetter im Norden des Landes. Dort habe es keine Gewitter gegeben, dafür umso mehr Sonne, so Engelmann. Temperatur-Spitzenreiter war mit 31,7 Grad Gardelegen in der Altmark. Sachsen-Anhalt leidet wegen geringer Niederschläge und mehreren Dürrejahren in Folge nahezu flächendeckend unter extremer Trockenheit. Daran ändere die aktuelle Gewitter-Lage nichts, sagte Engelmann. Der Starkregen fließe größtenteils weg statt in den Boden einzusickern. Zudem seien die Gewitter in ihrer Ausdehnung zu klein.

Bereits am Freitag war es vielerorts in Deutschland zu teilweise starken Unwettern gekommen. Auch hier waren Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt am stärksten betroffen, dazu auch die Region Hannover.

RND/dpa/msk

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