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Unternehmer lässt den Begriff “Malle” schützen - jetzt hagelt es Abmahnungen

  • Kann man sich den Begriff “Malle” einfach schützen lassen?
  • Ein Unternehmer aus Hilden hat das jedenfalls getan - die entsprechende Anwaltspost wird bereits verschickt.
  • Jetzt soll sich das Europäische Markenamt einschalten.
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Düsseldorf. Wer für die spanische Ferieninsel Mallorca den Begriff "Malle" benutzt, kann Probleme bekommen. Mehrere Benutzer der Bezeichnung hätten inzwischen Anwaltspost mit Gebührenforderungen erhalten, berichteten Rechtsanwalt Michael Plüschke (Berlin) und der Reiseblog-Betreiber Holger Seyfried ("Reisetiger").

Ein Unternehmer aus Hilden bei Düsseldorf hat sich beim Europäischen Markenamt in Alicante die umgangssprachliche Bezeichnung für das beliebte Urlaubsziel schützen lassen.

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Europäisches Markenamt soll entscheiden

Zum Unverständnis von Anwälten wie Plüschke: "Ortsbezeichnungen sind nicht schutzfähig, die Marke hätte nie eingetragen werden dürfen." Entsprechend liege in Alicante auch bereits ein Antrag vor, die Marke zu löschen. Wann das Europäische Markenamt darüber entscheidet, ist unklar.

Unter dem Begriff "Malle" werden vor allem Musik, Partys und Reisen auf die Insel beworben.

RND/dpa/msc

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