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Unglück in indischer Klinik: Mindestens 22 Corona-Patienten sterben an Sauerstoffmangel

  • Bei dem Unglück in einem indischen Krankenhaus sind mindestens 22 Corona-Patienten an Sauerstoffmangel gestorben.
  • Es habe einen Austritt des Gases vor der Klinik gegeben, erklärte ein Behördenmitarbeiter.
  • Das habe zu einer Unterbrechung der Sauerstoffversorgung von 15 Minuten geführt.
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Nashik. Ein Leck in einem Sauerstofftank hat im Westen von Indien mindestens 22 Krankenhauspatienten das Leben gekostet. Der Verwaltungsbeamte Suraj Mandhar erklärte am Mittwoch, die Sauerstoffversorgung für die anderen Patienten sei wiederhergestellt.

Was genau zu dem Unfall führte, werde untersucht, sagte der Gesundheitsminister des Bundesstaates Maharashtra. Das Krankenhaus habe rund 150 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, die auf künstliche Beatmung oder medizinischen Sauerstoff angewiesen waren, berichtete der Fernsehsender NDTV. Etliche seien in andere Kliniken verlegt worden.

Feuerwehrsprecher Sanjay Bairagi sagte, das Leck sei von den Einsatzkräften innerhalb von 15 Minuten geschlossen worden. Dennoch sei es zu einer Unterbrechung der Versorgung im Zakir-Hussain-Hospital in Nashik gekommen, einer Stadt im Unionsstaat Maharashtra.

In Indien mangelt es zurzeit an medizinischem Sauerstoff, während die Zahl der Infizierten und Erkrankten steigt. In absoluten Zahlen ist das 1,3-Milliarden-Einwohner-Land mit mehr als 15 Millionen erfassten Infektionen nach den USA am schlimmsten von der Pandemie betroffen. Mehr als 180.000 Menschen starben in Verbindung mit dem Coronavirus.

RND/dpa/AP

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