Offenbar zunächst kein Rettungswagen frei

Schwerer Unfall mit Linienbus in Berlin: Jugendliche eingeklemmt und getötet

In Berlin-Steglitz sind bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem BVG-Bus zwei Jugendliche unter den Doppeldecker-Bus geraten. Dabei kam eine Person ums Leben.

In Berlin-Steglitz sind bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem BVG-Bus zwei Jugendliche unter den Doppeldecker-Bus geraten. Dabei kam eine Person ums Leben.

Bei einem schweren Unfall mit einem Doppeldecker-Linienbus in Berlin ist am Samstagabend eine Jugendliche getötet worden, ein weiterer Jugendlicher wurde schwer verletzt, wie die Polizei bestätigte. Zuvor hatten der „Tagesspiegel“ und der RBB berichtet. Probleme bei der Versorgung der Opfer bereitete laut „Tagesspiegel“, dass es in der Nähe kurzfristig keine freien Rettungswagen gab.

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Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge am Samstag um kurz vor 19 Uhr in der Leonorenstraße im Stadtteil Lankwitz im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Zum genauen Hergang und der Ursache konnte die Polizei am Abend noch keine Angaben machen.

Die Jugendlichen wurden den Berichten zufolge unter dem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eingeklemmt, die Feuerwehr musste den Bus anheben, um die Opfer zu befreien. Eines der Opfer, eine 15-Jährige, sei kurze Zeit später gestorben.

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Wie hieß, wurde mehrere Seelsorger an die Unfallstelle entsandt, weil es viele Zeugen des Unglücks gegeben habe. Dazu wurde ein Extrafahrzeug bereitgestellt. Gleichzeitig nahmen die Beamten vor Ort Ermittlungen auf und befragten Zeugen.

Rettungswagen erst nach 20 Minuten am Unfallort?

Problematisch bei der Versorgung der Unfallopfer: Zunächst waren in der Nähe keine Rettungsdienstkräfte verfügbar, berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf die Leitstelle der Feuerwehr. Ein Notarztwagen sei nach 14 Minuten am Unfallort eingetroffen, es folgten drei Löschfahrzeuge. Erst um 19.05 Uhr, mehr als 20 Minuten nach Eingang des Notrufs, seien dann zwei Rettungswagen vor Ort angekommen.

RND/seb/dpa

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