Babylöwe an Bord: Raubkatze bei Autounfall bei Heidelberg gefunden

  • Auf der Autobahn 5 bei Heidelberg hat sich am Dienstagmorgen ein schwerer Autounfall ereignet.
  • Doch nicht nur vier Verletzte wurden aus den Fahrzeugen befreit, sondern auch ein Babylöwe.
  • Ob das unverletzte Tier legal transportiert wurde, ist noch unklar. Es wird nun im Zoo betreut.
Anzeige
Anzeige

Kronau. Nach einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn 5 in Baden-Württemberg mit vier teilweise Schwerverletzten haben Polizeibeamte aus einem der beteiligten Fahrzeuge ein Löwenjunges geborgen. Der Unfall hatte sich am Dienstagmorgen südlich von Heidelberg zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Kreuz Walldorf ereignet.

Nach ersten Ermittlungen erkannte der Fahrer eines Kleintransporters den stockenden Verkehr an einer Baustelle zu spät und fuhr auf einen Lastwagen auf. Der Wagen des Unfallverursachers geriet dabei ins Schleudern und stieß mit einem neben ihm fahrenden Kleinbus mit Anhänger zusammen. In dem Anhänger befand sich in einer verschlossenen Holzkiste das Tier, das unverletzt blieb.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Herkunft des Babylöwen ist unklar

Es war zunächst unklar, ob der Löwe legal transportiert wurde. Die Berufstierrettung Rhein-Neckar wurde hinzugerufen, die das Tier mit einem Führstab einfangen konnte. Die Tierrettung teilte via Facebook mit, dass sich ein Zoo um die erst wenige Wochen alte Löwin kümmern werde. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sagte ein Sprecher der Mannheimer Polizei, dass der Fahrer des Transporters noch nicht zum Löwenbaby vernommen werden konnte.

Da es vier Schwerverletzte bei dem Unfall gegeben habe, habe die medizinische Versorgung Vorrang vor den polizeilichen Vernehmungen. “Woher das Tier stammt und ob es legal transportiert wurde ist Gegenstand weiterer Ermittlungen”, so Polizeikommissar Dennis Häfner.

Im dem Kleinlastwagen sowie in dem Kleintransporter wurden die insgesamt vier Menschen eingeklemmt. Die Autobahn war mehrere Stunden in beide Richtungen vollständig gesperrt. Die Tierrettung gab an, dass sie eine Stunde lang brauchte, um den Einsatzort zu erreichen, da Autofahrer keine Rettungsgasse gebildet hatten.

RND/dpa/msk

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen