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Unfälle durch Schnee und Glätte in NRW: 45 Kinder aus Schulbus gerettet

Ein Schulbus ist auf einer mit Schneematsch bedeckten Straße in die Leitplanke gerutscht.

Meschede/Gummersbach/Essen. Ein erneuter Wintereinbruch mit Glätte, Schnee und rutschigen Straßen hat zum Wochenstart in einigen Teilen in Nordrhein-Westfalen zu Beeinträchtigungen und vermehrten Verkehrsunfällen geführt. Bis Dienstagmorgen sei vor allem in den höheren Berglagen mit weiteren Schneefällen, Schneeregen und entsprechender Glätte zu rechnen, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur am Montagmittag. So könnten bis Dienstag in den Höhenlagen des Sauerlands oberhalb von 400 bis 500 Metern bis zu 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.

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Dazu bleibt es laut DWD vor allem im Bergland windig. Es gebe auch Richtung Ostwestfalen starke, teils sogar stürmische Böen zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde. In den Kammlagen könnten einzelne Sturmböen mit 80 Kilometern pro Stunde auftreten, so die Meteorologin weiter.

Polizeisprecher: „Alles ist aber überwiegend glimpflich verlaufen“

Bis zum Montagmittag blieb es bei Unfällen überwiegend bei Sach- und Blechschäden. Autos seien gegen Leitplanken oder in Straßengräben gerutscht, Lastwagen standen auf glatten Straßen quer. „Alles ist aber überwiegend glimpflich verlaufen. Die Verkehrslage ist bisher recht übersichtlich“, sagte ein Polizeisprecher im Sauerland. Ein Auto habe sich überschlagen, dabei sei ein Mann verletzt worden.

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Seit dem frühen Morgen schneite es im Sauerland und anderen höher gelegenen NRW-Regionen wie dem Bergischen Land. Mit dem beginnenden Berufsverkehr nahmen die Unfälle zu. Streudienste waren im Einsatz.

Schulbus rutscht in Leitplanke

Im oberbergischen Reichshof rutschte am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr ein Schulbus auf schneeglatter Straße in eine Leitplanke. Dabei sei ein Mädchen leicht verletzt worden und vorsorglich ins Krankenhaus gekommen, berichtete eine Polizeisprecherin aus Gummersbach. 45 Kinder wurden von Rettungskräften über Seitenscheiben aus dem Bus geholt. Da die Unfallstelle zwischen Oberagger und Müllerheide nicht weit von der Schule entfernt war, konnten die Kinder den restlichen Weg dahin zu Fuß zurücklegen.

RND/dpa

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