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Umstrittenes Tierversuchslabor bei Hamburg wird zum Zentrum für vernachlässigte Hunde

  • Nachdem bekannt wurde, dass in einem Tierversuchslabor bei Hamburg Hunde und Affen misshandelt wurden, wurde es geschlossen.
  • Nun soll dort ein Resozialisierungszentrum für Hunde entstehen.
  • Ab April soll das Projekt starten.
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Harburg/Hamburg. Nach dem Aus für ein umstrittenes Tierversuchslabor im Kreis Harburg wird das Gelände nun Heimat für ein Projekt zugunsten vernachlässigter Hunde. Auf dem rund zwei Hektar großen Areal des früheren Labors LPT in Mienenbüttel soll ab April dieses Jahres ein Resozialisierungs-Zentrum für Hunde starten, teilte das Hamburger Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) am Montag mit.

Pächter ist das Tierzentrum Neu Wulmstorf GmbH, hieß es. Die Einrichtung soll als gefährlich eingestufte Hunde, die aus Beschlagnahmungen und Sicherstellungen stammen, aufnehmen und behandeln. Die Anlage biete auch Raum für bis zu 48 Einzelunterbringungen von Tieren, die nach dem Tierseuchengesetz isoliert werden müssen.

Auch ein Fundtierbereich soll eingerichtet werden

Für den Landkreis Harburg soll auf dem Gelände auch ein Fundtierbereich eingerichtet werden. Angedacht sind außerdem ein 5-Sterne-Hunderesort, eine Hundeschule, eine Tier-Physiotherapie-Praxis, eine Tierklinik, eine Tierbedarfshandlung, ein Hundefriseur und ein Tierheilpraktiker.

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Das Tierversuchslabor der LPT in Mienenbüttel war vor einem Jahr geschlossen worden. Die dort beschäftigten Mitarbeiter sind inzwischen entlassen. Dieses Kapitel sei nun abgeschlossen, sagte LPT-Geschäftsführer Thomas Wiedermann laut Mitteilung.

Misshandlung von Hunden und Affen in dem Versuchslabor

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Tierschützer hatten im Herbst 2019 über die Misshandlung von Hunden und Affen in dem Versuchslabor berichtet. Der Landkreis Harburg entzog LPT daraufhin die Erlaubnis, Wirbeltiere für Tierversuche zu halten. 96 Hunde, die noch in der Anstalt lebten, musste das Unternehmen binnen zwei Wochen an geeignete Dritte abgeben.

RND/dpa

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