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Um „einem Typen die Fresse zu polieren”: Franzose verlässt Wohnung trotz Lockdown

  • Ein Franzose hat trotz Lockdown-Auflagen seine Wohnung verlassen.
  • Der 39-Jährige war betrunken mit dem Auto unterwegs, um jemandem „die Fresse zu polieren“.
  • Wegen des Verstoßes gegen die Corona-Auflagen und wegen Trunkenheit am Steuer muss der Mann 285 Euro Strafe zahlen.
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Paris. Trotz der aktuellen Lockdown-Vorschriften in Frankreich hat ein Mann sein Haus verlassen, um einem „Typen die Fresse zu polieren“. Zumindest lautete so laut der französischen Nachrichtenagentur AFP die Begründung des 39-Jährigen, die er auf seinen Passierschein geschrieben habe. Einen sogenannten Passierschein muss jeder Bürger ausgefüllt bei sich tragen, um während der Corona-Pandemie die eigenen vier Wände verlassen zu dürfen.

Die Polizisten, die den betrunkenen Mann um ein Uhr nachts kontrollierten, verhängten wegen des Verstoßes gegen die Corona-Maßnahme eine Strafe von 135 Euro. Zwar soll der Mann einen ordnungsgemäß ausgefüllten Passierschein dabeigehabt haben – allerdings sei der Grund, den er auf dem Zettel aufführte, nicht stichhaltig gewesen. Laut AFP habe der Mann auch ein Klappmesser mitgeführt. Wegen Trunkenheit am Steuer muss der Mann weitere 150 Euro Strafe zahlen.

Bürger dürfen ihre Wohnungen nur aus triftigen Gründen verlassen

In Frankreich gilt seit etwa drei Wochen ein landesweiter Lockdown – vorerst bis zum 1. Dezember. Die meisten Geschäfte, Restaurants, Bars und Sportstätten sind geschlossen. Bürger dürfen ihre Wohnungen nur aus triftigen Gründen verlassen. Auch Sport und Spaziergänge sind nur bis zu eine Stunde im Umkreis von einem Kilometer um die Wohnung erlaubt – und auch dafür ist eine Bescheinigung notwendig.

RND/ros

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