Überflutungen in Costa Rica: Häuser vom Wasser mitgerissen

  • In Costa Rica hat Stark­regen in den vergangenen 36 Stunden enormen Schaden angerichtet.
  • Städte wie Turrialba wurden komplett geflutet.
  • In einigen Regionen wurden Teile von Häusern von den Wasser­massen mitgerissen.
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In Costa Rica ist gerade Regen­zeit, doch die Massen, die am Freitag (Ortszeit) fielen, waren zu viel: In den Touristen­regionen Turrialba und an der Karibikküste des mittel­amerika­nischen Landes kam es zu starken Über­flutungen. Videos in den sozialen Medien zeigen, wie rund um den Vulkan Turrialba Teile von Häusern von den Wasser­massen mitgerissen werden.

Laut der Zeitung „Tico Times“ gingen alleine am Freitag 480 Notrufe im Zusammen­hang mit dem Wetter ein. In 391 Fällen habe es sich um Über­schwemmungen gehandelt, in 43 um Erd­rutsche. Die Behörden haben acht Not­unter­künfte geöffnet, in denen bereits mehr als 300 Menschen Zuflucht fanden. Mehrere Haupt­verbindungs­straßen sind aufgrund des Hoch­wassers gesperrt.

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Costa Rica: In 36 Stunden so viel Regen wie sonst im ganzen Juli nicht

In Turrialba ist in den vergangenen 36 Stunden mehr Regen gefallen als sonst im gesamten Juli. Schon jetzt wird dort für den Juli so viel Regen verzeichnet wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, meldet „Tico Times“. Berichte über Tote oder Verletzte gibt es bislang nicht.

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Costa Rica fürchtet, dass sich die Über­flutungen noch ausweiten. Für die kommenden Tage ist weiterhin starker Regen angekündigt. Für die Bezirke Turrialba, Matina, Limón, Talamanca and Sarapiquí gilt die höchste der vier Unwetter­warn­stufen. Man gehe von weiteren Schäden an der Infra­struktur aus und habe alle verfügbaren Rettungs­kräfte in Bereit­schaft versetzt, heißt es.

RND/msk

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