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  • Überschwemmungen in China 2020: Bisher über 200 Tote und etwa 22 Milliarden Euro Schaden

Überschwemmungen treffen China hart: Mehr als 200 Tote in diesem Sommer

  • Wegen schwerer Überschwemmungen sind in China in diesem Jahr schon mehr als 200 Menschen gestorben.
  • Der wirtschaftliche Schaden liegt bei knapp 22 Milliarden Euro (178,9 Milliarden Yuan).
  • In Zentralchina hat es seit 1961 nicht mehr so viele Regenfälle gegeben wie in diesem Jahr.
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Peking. Durch schwere Überschwemmungen und Regenfälle sind in China in diesem Sommer laut offiziellen Angaben bereits mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Zudem sind wirtschaftliche Schäden von knapp 22 Milliarden Euro (178,9 Milliarden Yuan) entstanden. Das berichtete Zhou Xuewen, ein zuständiger Vizeminister für Katastrophenmanagement, am Donnerstag.

Die Überschwemmungen trafen vor allem die großen Flusssysteme in Zentralchina und im Süden des Landes. Besonders die Provinz Hubei, die schon von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffen war, erlitt durch die Überschwemmungen einen zusätzlichen Schlag. Landesweit kamen den Angaben zufolge 219 Menschen ums Leben oder wurden vermisst.

Wirtschaft in China bedroht

Die wirtschaftlichen Verluste lagen demnach 15,5 Prozent über dem Durchschnitt der Hochwasserschäden der vergangenen fünf Jahre. Landesweit seien über 50 000 Häuser zerstört worden. Zuvor hatte die chinesische Regierung mitgeteilt, dass es im Juni im Einzugsgebiet des Jangtse-Stromes in Zentralchina so viele Regenfälle wie seit 1961 nicht mehr gegeben hatte.

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Bei den Überschwemmungen blieben Großstädte zwar weitgehend verschont. Allerdings erhöhen die Schäden die wirtschaftlichen Verluste, die dieses Jahr durch die Coronavirus-Pandemie verursacht worden sind. Die Volksrepublik hat den Ausbruch im Inland weitgehend eingedämmt. Die Frage ist aber, wie sich die Pandemie auf den Arbeitsmarkt auswirken und wie der Handelskrieg mit den USA weitergehen wird.

RND/dpa/AP

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