• Startseite
  • Panorama
  • Überfall in Celle: Juwelier erschießt beide Räuber - SEK verhaftet dritten Mittäter

Tödliche Schüsse in Celle: SEK verhaftet Mittäter

  • Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Celle im September erschoss der Inhaber die beiden Räuber.
  • Ein dritter Mann wurde nun verhaftet.
  • Er soll im Auto auf die zwei Mittäter gewartet haben, um dann mit ihnen zu fliehen.
Anzeige
Anzeige

Celle/Waltrop. Knapp zwei Monate nach den tödlichen Schüssen in einem Juwelier- und Antiquitätengeschäft in Celle hat die Polizei einen mutmaßlichen Mittäter verhaftet. Der 37-Jährige sei am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Waltrop verhaftet worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann, der ein Bruder des bei dem Überfall getöteten 35 Jahre alten mutmaßlichen Täters sei, habe sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Dem 37-Jährigen wird den Angaben zufolge gemeinschaftlich begangener, versuchter schwerer Raub vorgeworfen.

Mitte September war es zu dem Raubüberfall auf den Juwelier gekommen, der Inhaber erschoss die beiden Räuber. Die Ermittler prüfen, ob es ein Fall von Notwehr war. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts auf Totschlag ermittelt.

Mann in Wohnung von SEK festgenommen

Anzeige

Einer der beiden mutmaßlichen Räuber starb noch in dem Geschäft, der zweite wenige Stunden später im Krankenhaus. Laut Polizei soll der 37-Jährige mit seinen beiden Mittätern im Auto nach Celle gefahren sein. Während des Überfalls soll er auf seine Mittäter gewartet haben, um dann zu fliehen.

Anzeige

Nach umfangreichen Ermittlungen habe das Amtsgericht Celle auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Er wurde in einer Wohnung in Waltrop von Ermittlern der Polizei Celle und des Sondereinsatzkommandos Münster verhaftet. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler Beweismittel. Details wurden nicht genannt. Der mutmaßliche Fluchtwagen wurde im Oktober beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an, die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen der Schusswaffen stehen noch aus.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen