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U-Boot-Fahrer gedenken verunglückter indonesischer Kameraden

Mit einer Kranzniederlegung haben U-Boot-Fahrer sowie weitere Vertreter der deutschen und der indonesischen Marine am Donnerstag in Heikendorf bei Kiel der tödlich verunglückten Besatzung des indonesischen U-Bootes „Nanggala 402“ gedacht.

Heikendorf.Mit einer Kranzniederlegung haben U-Boot-Fahrer sowie weitere Vertreter der deutschen und der indonesischen Marine am Donnerstag in Heikendorf bei Kiel der tödlich verunglückten Besatzung des indonesischen U-Bootes „Nanggala 402“ gedacht. „Wir deutschen U-Boot-Fahrer fühlen eine tiefe Verbundenheit mit den Kameraden der ‚Nanggala‘, sagte Verbandspräsident Michael Setzer der Deutschen Presse-Agentur. Das U-Boot war in der vergangenen Woche mit 53 Besatzungsmitgliedern an Bord vor der Küste Balis verschwunden. Ein Tauchroboter fand das Wrack in mehr als 800 Metern Tiefe.

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Der Kommandant, Fregattenkapitän Heri Oktavian, hatte nach einer einjährigen Sprachausbildung 2018/2019 an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg studiert. Zur Kranzniederlegung in Heikendorf reiste auch der aktuelle internationale Marinejahrgang aus Hamburg an, darunter ein Teilnehmer aus Indonesien sowie zwei Landsleute aus Heer und Luftwaffe. Die indonesische Botschaft in Berlin und das Generalkonsulat in Hamburg waren ebenfalls vertreten. Das knapp 60 Meter lange Jagd-U-Boot hatte während einer Torpedoübung am Mittwoch vergangener Woche den Kontakt zur Flotte verloren. Zur Unglücksursache gab es bisher noch keine Angaben. Menschliches Versagen soll laut indonesischer Marine nicht vorliegen.

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Das dieselelektrisch angetriebene, 1395 Tonnen schwere U-Boot war Ende der 1970er-Jahre von HDW in Kiel gebaut worden. Eine Generalüberholung wurde 2012 in Südkorea abgeschlossen.

RND/dpa

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