Türkische Hochzeitsgäste feuern Schüsse ab

Drei Mal haben türkische Hochzeitsgesellschaften am Osterwochenende in Hannover die Polizei auf den Plan gerufen. Die Gäste feuerten mehrere Schüsse ab. Die Täter konnten bislang nicht identifiziert werden.

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Hannover. Gäste türkischer Hochzeitsgesellschaften haben am Wochenende die Polizei in Atem gehalten. In drei Fällen wurden die Ermittler alarmiert, weil mehrere Schüsse abgefeuert worden waren. Täter konnten bislang weder ermittelt noch festgenommen werden. Das berichtet die "Hannoversche Allgemeine".

Am Karfreitag erreichte die Behörde der erste Notruf. Gegen 19 Uhr waren aus einem Autokorso heraus mehrer Schüsse abgegeben worden, so ein Augenzeuge. Die Beamten konnten den Konvoi einer türkischen Hochzeitsgesellschaft wenig später stoppen. Sie überprüften das verdächtige Fahrzeug. Dabei stellten sie Pyrotechnik in Form von sechs bengalischen Feuern sicher. Während der Kontrolle kam es zu kurzfristigen Behinderungen auf der Strecke.

Patronenhülsen und Waffen sichergestellt

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Am Sonnabend alarmierten Anwohner gegen 16.15 Uhr die Polizei. Aus einem Autokorso einer türkischen Hochzeitsgesellschaft waren mehrere Schüsse abgefeuert worden. Vor Ort stellten die Beamten zahlreiche Patronenhülsen von Schreckschusswaffen sicher. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Einen Tag später musste die Polizei erneut ausrücken. In einem Gebäude hielten sich gegen 15.30 Uhr rund 100 Gäste einer türkischen Hochzeitsgesellschaft auf. Zeugenaussagen zufolge hatte einer von ihnen mehrere Schüsse aus einer Waffe abgefeuert und war dann geflüchtet

Ostern 2017: Feiernde blockieren A2

Bereits Ostern vor einem Jahr hatte eine türkische Hochzeitsgesellschaft in Hannover die Polizei auf den Plan gerufen. Auf der Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Hannover-West und Langenhagen hatten die Gäste mit ihren Fahrzeugen alle drei Spuren der Strecke blockiert. Die Insassen der 13 beteiligten Fahrzeuge waren sogar ausgestiegen, um auf der Autobahn zu tanzen, Videos zu drehen und Fotos zu machen. Die Polizei leitete damals Ermittlungen wegen Nötigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

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Für bundesweite Aufmerksamkeit sorgte auch ein Zwischenfall Ende März auf der A226 bei Lübeck. Dort hatte die Polizei die Fahrzeugkolonne einer Hochzeitsgesellschaft gestoppt, nachdem ein 21-Jähriger sein Fahrzeug auf der Autobahn quergestellt und die Fahrbahn blockiert hatte. Aus einigen Wagen wurden Schüsse abgegeben. Auf Fotos waren türkische Fahnen an den Fahrzeugen zu sehen. Einen Tag zuvor hatte es in Hamburg einen ähnlichen Fall gegeben.

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Die Polizei stoppte den Autokorso im Bereich der Lohmühle.
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Von HAZ/RND

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